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„Peter und Paul“ erhält durch schwebende Elemente besondere Akzente / Projekt privat finanziert

Alte Glaskunst bringt Farbe an Kirchenfenster

Bisperode (ist). Die Füße suchen Halt auf Fensterbank, Kirchenstuhl und Heizkörper – es braucht die umsichtige Kraft von sechs Männerhänden in dicken Schutzhandschuhen, um das schwere, gläserne Kunstwerk vor dem Sprossenfenster neben dem Taufbecken in leicht schwebende Position zu hieven. Dann bringen für einen kurzen Augenblick die Sonnenstrahlen, die am Nachmittag in die Kirche Peter und Paul fallen, das klare Wasserblau und die eingeschlossenen Sprudelbläschen zum Leuchten und vermitteln einen ersten hinreißenden Eindruck: Hunderte von Jahren alte, wiederentdeckte Fusingtechnik, die farbiges Glas verschmilzt – die strahlende Glaskunst wird in diesem Jahr vor zehn Kirchenfenstern der Bisperoder Kirche neue Akzente setzen in der über Jahrzehnte traditionell dezenten cremefarbenen Komposition des gesamten Innenraumes des Kirchenschiffes. Was seit September 2010 schon als kleines Modell und Farbtupfer in den Fensternischen neugierige Blicke auf sich zog, beginnt jetzt nach und nach in Originalgröße (165 mal 75 Zentimeter) Einzug zu halten und wird als schwebendes Element vor die bestehenden Fenster gesetzt: „Genesis, Arche Noah sowie Taufe 1 und Taufe 2 werden als erste Objekte voraussichtlich bis zum Osterfest installiert sein können“, meinen Andreas Voß (Patron der Kirchengemeinde), Werner Kothe (Glaskünstler aus Brandenburg) und Architekt Dr. Jürgen Othmer (Bad Münder) und setzen die wasserblaue „Taufe 2“ behutsam ab.

veröffentlicht am 09.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:21 Uhr

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