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Anwohner der Straße „Auf der Glashütte“ wehren sich gegen Verkleinerung der Beete

„Alles soll so bleiben, wie es ist“

OLDENDORF.Viele Anwohner der Straße „Auf der Glashütte“ sind entsetzt. Ein Nachbar hatte der Dewezet erzählt, in der Straße stünden zu wenig Parkplätze zur Verfügung, und schlug vor, die Beete zu verkleinern. Nach Meinung der meisten Anwohner reichen die Parkplätze. Sie wehren sich gegen die Verkleinerung der Beete.

veröffentlicht am 22.10.2017 um 15:31 Uhr

An der Straße „Auf der Glashütte“ sind einige Parkbuchten frei. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Der Reihe nach: In der Sitzung des Ortsrats Oldendorf im September hatte Rüdiger Hacker argumentiert, in der Straße „Auf der Glashütte“ gebe es nicht genügend Parkplätze. Sie reichten kaum für die Anwohner, geschweige denn für Besucher der Anwohner. Auch die Gäste des Getränkeausschanks würden den Anwohnern Parkplätze wegnehmen. Sein Vorschlag war, einige Beete vor den Häusern in der Spielstraße zu verkleinern, um dadurch weitere Parkplätze zu schaffen. Außerdem hatte er an Politik und Verwaltung appelliert, mehr Bürgernähe zu zeigen. „Wir von der Glashütte fühlen uns abgehängt“, lautete sein Einwand.

Der kürzlich erschiene Artikel in der Dewezet brachte den Stein ins Rollen. „Wir sind aus allen Wolken gefallen, als wir den Bericht lasen“, empören sich Gehrmann und seine Mitstreiter. Acht Bewohner der insgesamt zehn Häuser im besagten unteren Teil der Straße „Auf der Glashütte“ haben sich im Getränkeausschank versammelt, um ihrem Ärger Luft zu machen. Wozu die Beete verkleinern? Parkplätze seien ausreichend vorhanden. „Alles soll so bleiben, wie es ist“, appellieren Gehrmann und seine Mitstreiter. Den Einwand Hackers können sie nicht nachvollziehen. Nahezu 99 Prozent der Anwohner besitzen Garagen oder Carports. Also keine Spur von Parkplatznot. Sollte es ausnahmsweise mal zu einem Engpass kommen, beispielsweise, weil der Getränkeausschank beliefert wird, werde trotzdem eine Lösung gefunden. Mit heftigem Widerstand wollen sich die Anwohner dem Ansinnen Hackers, die Beete zu verkleinern, widersetzen.

Auch fühlen sie sich nicht von „Politik und Verwaltung abgehängt“, wie Hacker in der Sitzung des Ortsrats Oldendorf argumentiert hatte. In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bauwesen, Umweltschutz und Gemeindeentwicklung am Donnerstag, 26. Oktober, 18.30 Uhr, im Rathaus Salzhemmendorf, wollen einige Bürger das Thema unter dem Tagesordnungspunkt „Einwohnerfragestunde“ ihre Meinung kundtun.

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