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450 Teilnehmer und Gäste beim mittlerweile fünften Turnier

Alle wollen spielen: „Kubb“ kam zufällig in die Region

Oldendorf (top). Mit lang ausgestrecktem Arm holt Christopher Schwung, peilt mit dem Wurfholz einen Holzklotz an, um dann diesen „Kubb“ genannten Klotz durch einen gezielten Wurf zu Fall zu bringen. Freudestrahlend geht es für die Mannschaft der Jugendfeuerwehr Oldendorf beim sechsten Kubb-Turnier des von den Oldendorfer „Männerspochtlern“ organisierten Turniers weiter, denn das Spiel ist noch lange nicht gewonnen. Mit Eifer sind die Jugendlichen bei der Sache, doch nicht nur den jüngeren Mitspielern hat es das nordische Wurfspiel angetan. „Mit 30 Erwachsenen-Mannschaften und neun Kinder-Mannschaften haben wir unser Limit erreicht“, sagt Mitorganisator Albert Mund.

veröffentlicht am 22.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:41 Uhr

Mit einem gezielten Wurf brachte Jessica Pereira den König zu Fa
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Über 450 Teilnehmer und Gäste fanden sich zum lustigen, aber auch strategisch interessanten Gesellschaftsspiel im Saaletal ein. Dabei war es reiner Zufall, dass das aus dem hohen Norden stammende Spiel vor über 15 Jahren den Weg ins Saaletal fand. Der Oldendorfer Conny Gülke lernte das Spiel um das „Zu- Fall-bringen-des-Königs” im Urlaub in Schweden kennen und lieben, brachte ein Spielset mit und steckte viele weitere mit dem Kubb-Fieber an.

Splitterfreie Figuren sind wichtig

Bereits nach kurzer Zeit fanden sich kleine Gruppen zusammen, die in ihrer Freizeit kleine Turniere abhielten. „Daraus entstand vor fünf Jahren die Idee, ein Kubb-Turnier für alle Bürger zu veranstalten“, sagt Albert Mund. Gemeinsam mit Henning Grobe und Thomas Hampe organisierte der Oldendorfer die ersten spannenden Spiele, bei denen 20 Mannschaften an den Start gingen. „Der Spaß um dieses einfache, aber auch lustige und spannende Wurfspiel interessierte immer mehr Leute“, so Henning Grobe. Aufgrund der großen Nachfrage war es sogar in diesem Jahr nicht möglich, alle gemeldeten Mannschaften für das Turnier zuzulassen. Aber für alle Anwesenden war es ein Tag, den sie so schnell nicht vergessen werden. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen hielten die Kubb-Begeisterten die Spiele der Vorrunden ab, bei denen die selbst hergestellten Kubb-Sets teilweise sehr in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Oliver Schönberg erstellt die aus Buchenholz gearbeiteten Figuren und sorgt bei „Verschleiß“ für Nachschub. „Schließlich ist es wichtig, splitterfreie und ordentliche Spielfiguren für das Turnier zu haben“, so der Bautischler. Mit genügend Wurfhölzern, Kubbs und Königen ausgestattet, starteten dann die Endrunden, um die Finalteilnehmer zu ermitteln.

Die Sieger vom „Formel-Eins-Club Oldendorf“ und die
  • Die Sieger vom „Formel-Eins-Club Oldendorf“ und die „Kubb-Kekse“ freuen sich mit den Organisatoren Albert Mund (li.) und Oliver Schönberg (re.).

Spannend ging es sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Erwachsenen zu. Für die diesjährigen Gewinner, „Formel Eins“ aus Oldendorf, war es eine große Ehre, schließlich hielten sie den Pokal bereits zum zweiten Mal in den Händen. Wenn auch nur knapp geschlagen, landete die Mannschaft der Feuerwehr Oldendorf auf dem zweiten Platz, der unterste Platz des Siegertreppchens ging an die Vorjahressieger „Domingos Freunde“, sowie den „TC Benstorf“. Bei den Jugendlichen entschieden die „Kubb-Kekse“ vor der roten Mannschaft der „Tennis Kids“ das Turnier für sich.

Unter dem Motto „Alle ziehen an einem Strang“ sorgte in diesem Jahr die „Kirchengemeinde“ Benstorf-Oldendorf für die Verköstigung der Spieler und Gäste. Der Reinerlös ist für den Zweck der Oldendorfer Kirchenrenovierung gedacht.

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