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Markt in Salzhemmendorf soll abgerissen und neu gebaut werden

Aldi: Längs statt quer

Salzhemmendorf. Das Baugebiet „Bei der Kalkröse“ hat sich „nicht so entwickelt wie erhofft“ – dieses Fazit zieht Wolfgang Kapa, Leiter der Bauabteilung. Bewegung kommt jetzt dennoch in den Salzhemmendorfer Ortskern: Wie berichtet, will Aldi in diesem Bereich neu bauen – und dazu die eigenen alten Gebäude abreißen. Nach Angaben von Stadtplaner Aska Lauterbach soll die Verkaufsfläche von bisher 800 auf 1200 Quadratmeter an der Calenberger Allee erweitert werden.

veröffentlicht am 01.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:16 Uhr

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Kerstin Hasewinkel

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Kerstin Hasewinkel Stv. Redaktionsleiterin zur Autorenseite
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Schon wegen der Veränderung der Kundenströme müsse man sich politisch mit dem Thema auseinandersetzen, meinte Karsten Appold (Grüne) im Bauausschuss. Andere Grundzentren könnten Salzhemmendorf vorwerfen, Verkaufsfläche abzuziehen, denn rein rechnerisch wären rund 5500 Kunden betroffen, „die woanders einkaufen“, denn, so Appold, unter dem Strich werde es nicht mehr Kunden geben. Eine Verträglichkeitsstudie soll das nun klären, bevor das Thema erneut im Bauausschuss beraten wird.

Auch der Parkplatz wird im Zuge des Baus umgestaltet, rund 107 Stellplätze soll es künftig geben. Der neue Aldi-Markt soll im Vergleich zum vorherigen Standort einmal gedreht werden und steht künftig längs statt quer zur Calenberger Allee. Ob für ein in der Nähe liegendes noch unbebautes Grundstück Schallschutz erforderlich sei, werde erst geprüft, wenn es bebaut werde. Appold gab allerdings zu bedenken, „das wird wahrscheinlich dann ohnehin unverkäuflich“.

Der Verwaltungsausschuss hatte im Dezember den Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplanes, wie es für das Vorhaben notwendig ist, gefasst. Eine Entwurfsfassung des Planungsbüros Lauterbach liegt inzwischen vor. Das Änderungsverfahren wird laut Kapa im beschleunigten Verfahren durchgeführt. Hierbei entfällt unter anderem die frühzeitige Beteiligung der Bürger und die erste Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange. Als nächster Verfahrensschritt ist die öffentliche Auslegung zu beschließen, parallel zur Auslegung wird die Behördenbeteiligung durchgeführt. Außerdem wird derzeit seitens des Landkreises Hameln-Pyrmont, Amt für Wirtschaftsförderung und Regionale Entwicklung, geprüft, ob das Erweiterungsvorhaben den Vorgaben der Raumordnung entspricht.

Das Unternehmen will seinen Markt abreißen und neu bauen – und dadurch 400 Quadratmeter mehr Verkaufsfläche schaffen.gök



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