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Vorbereitungen in der heißen Phase

Ab Sommer soll der Bürgerbus durch Coppenbrügge rollen

Coppenbrügge. „Knapp 200 000 Fahrgäste und damit gut 26 300 Fahrgäste mehr als im Vorjahr haben im Jahr 2013 die Bürgerbusse im Gebiet des Verkehrsverbundes Bremen-Niedersachsen genutzt.“ Stefan Bendrien vom Zweckverband Bremen-Niedersachsen zog eine positive Bilanz, sprach von einem Plus von 15 Prozent, das sich sehen lassen könne. Gemeinsam mit Karl Wolfgang Schmidt (Pro Bürgerbus Niedersachsen, Bürgerbus Weyhe) war er auf Einladung des Vorstandes des jungen Coppenbrügger Bürgerbusvereins jetzt im Coppenbrügger Rathaus zu Gast, um die Einrichtung eines Bürgerbusses auch im Coppenbrügger Raum zu unterstützen.

veröffentlicht am 04.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 17:41 Uhr

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Bürgerbusse, betonten die Gäste, würden sich immer mehr durchsetzen. Die Fahrgastzahlen würden steigen, von Stagnation könne auch nach zehn Jahren keine Rede sein. Gesteuert würden die eingesetzten Kleinbusse von Ehrenamtlichen, die verlässlich die Fahrpläne einhielten. Die Bürgerbusse seien rollende Kommunikationszentralen, würden zudem für Mobilität sorgen, wo dies auf anderem Wege kaum möglich sei. „Der Coppenbrügger“, da sind sich Bendrien und Schmidt sicher, werde garantiert ebenfalls eine Erfolgsgeschichte – wenn das Projekt wie geplant im Sommer ins Rollen komme. Schmidt berichtete exemplarisch aus Weyhe, dem ältesten Bürgerbusbetrieb. Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen, Öffis, Verwaltung, Politik und Sponsoren in Coppenbrügge, die unter den derzeit 15 Bürgerbusvereinen im Land doch eher einzigartig sei. Das sei erfolgversprechend und Motivation für den Vorstand mit Gerhard Löcker, Dr. Burkhard Kirchhoff, Rudolf Stenzel und Hans-Jürgen Heise.

Mittlerweile haben nach Angaben des Vorstandes drei betriebsärztliche Untersuchungstermine mit Prüfungen auf „Herz und Nieren“ sowie des Reaktionsvermögens der künftigen Bürgerbusfahrer stattgefunden. Ein vorerst letzter Test stehe noch aus. Dann würden 26 Fahrer und Fahrerinnen mit Personenbeförderungsberechtigung die Busse fahren. Dazu zählten 16 hauptamtliche Kräfte sowie zehn Ersatzfahrer, die im Falle des Falles einspringen könnten. Die von der Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont (VHP) gestellte Busfahrerkleidung (Hemd und Jacke) sei bestellt, ebenso der Bus.

Das Niederflurfahrzeug werde voraussichtlich Mitte März geliefert. Zeitnah würden dann auch praktische Fahrerschulungen am Steuer durchgeführt. Der Betriebsbeginn mit täglich drei Fahrerschichten von morgens bis abends ist für den Juni geplant. Die erste Coppenbrügger Pilot-Bürgerbuslinie wird den Öffi-52er durch die Ortsteile Marienau, Coppenbrügge, Bäntorf, Brünnighausen und Dörpe ergänzen und regelmäßig mehrmals täglich auch zusätzliche Haltestellen beispielsweise in der Coppenbrügger Siedlung Heerburg und am Krankenhaus Lindenbrunn anfahren. Zu einer zuvor terminierten großen Eröffnungsveranstaltung mit einem „Tag der offenen Bustür“ wird regionale und überregionale Politikprominenz eingeladen, darunter Wirtschaftsminister Olaf Lies und Landrat Tjark Bartels. ist



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