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Salzhemmendorfer starten Angebot

Ab Sommer ganztags in die Grundschule

Salzhemmendorf (sto). Der gröbste „Papierkram“ ist bewältigt, die Vorbereitungen für den Start nach den Sommerferien laufen auf Hochtouren: Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 wird in der Grundschule Salzhemmendorf eine ganztägige Betreuung angeboten. „Wir starten voraussichtlich mit 20 Kindern“, so Schulleiter Udo Zelck. Das Angebot gelte für alle Kinder aus dem Flecken Salzhemmendorf, auch für die, die eine andere Grundschule besuchen.

veröffentlicht am 28.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 04:41 Uhr

Udo Zelck
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Die Anfragen häufen sich. Einige Eltern wollen jedoch zunächst abwarten und beobachten, wie sich das bis 15 Uhr dauernde Angebot entwickelt. In einem vorläufigen Zeitplan hat das Lehrerkollegium festgehalten, wie die Nachmittagsbetreuung aussehen könnte. Auf dem Programm, das geleitet wird von Gerhild Appold, stehen Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Förderangebote durch eine Lehrkraft sowie Sport, Bewegung und Freizeitaktivitäten.

Keine Kosten für Betreuung

Alle Angebote sind freiwillig. Für die ganztägige Betreuung, die von Montag bis Donnerstag stattfindet, entstehen den Eltern keine Kosten. Lediglich für das Mittagessen müssen etwa drei Euro bezahlt werden.

Um das Ganztagsangebot realisieren zu können, hat die Schule folgende Kooperationspartner gefunden: das Seniorenheim „Parkresidenz“, den Sportverein „Blau-Weiß-Salzhemmendorf“ und die Gemeindejugendpflege Salzhemmendorf. Jeder bringt sich auf seine Weise ein. Der Sportverein natürlich mit einem Sportangebot, das in der Schule durchgeführt wird. Ebenfalls in der Schule bietet die Jugendpflege unter anderem Gesellschaftsspiele an. Das nahe der Schule gelegene Seniorenheim will für die „Ganztagskinder“ kochen.

Ob die Mahlzeit dann dort oder in der Schule eingenommen wird, steht noch nicht ganz fest. Essen im Seniorenheim sei aber denkbar. „Der Kontakt zum Seniorenheim fördert das Miteinander von Alt und Jung“, meint Zelck. Den Salzhemmendorfer Grundschülern sei das Seniorenheim ohnehin bekannt, denn manche Kinder gehen in das Heim, um den Bewohnern aus der Dewezet vorzulesen.

Im Anschluss an das Mittagessen werden Hausaufgaben gemacht. Das Nachmittagsangebot soll sich aber nicht ausschließlich um die Hausaufgaben drehen. Wichtig seien auch die Angebote der Kooperationspartner. „Vielleicht kommen im Laufe der Zeit noch weitere Kooperationspartner dazu, so dass wir unser Angebot erweitern können“, betont der Schulleiter. Eine Idee sei beispielsweise die Einrichtung eines Schulgartens, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, praktische Dinge fürs Leben zu lernen.

Für das Nachmittagsangebot sucht die Schule noch private „Partner“, die den Kindern beispielsweise etwas vorlesen. Das können Eltern oder Großeltern sein.



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