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Mit der Kamera unterwegs in Oldendorf, Hannover und Hamburg: Karim Yahiaoui aus Salzhemmendorf nimmt Musikvideo auf

„Ab morgen bin ich Sieger“: Dreharbeiten in alter Fabrikhalle

Oldendorf (gök). Ein Mercedestraktor steht in der Ecke, die Tore in der Fabrikhalle sind geschlossen und die Scheinwerfer sind auf den gebürtigen Salzhemmendorfer Karim Yahiaoui, Künstlername Canun, gerichtet. Regisseur Johannes Görgens weist gut ein Dutzend Leute in der Oldendorfer Fabrikhalle an. Kabel werden gezogen oder Requisiten hin und her getragen.

veröffentlicht am 01.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:21 Uhr

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Für sein Video zu „Ab morgen bin ich Sieger“ hat er zusammen mit seinem Produzenten „2Die“, Subahar Parameswaran aus Salzhemmendorf, 2500 Euro als Budget für die Produktion eines Musikvideos eingeplant. Mit Regisseur Johannes Görgens haben sie einen jungen Nachwuchsfilmer für das Video gewinnen können, der seine eigenen Ideen und Vorstellungen in das Musikvideo mit einbringt. Da im Song auch eine Gitarre kurz zu hören ist, baute Canun in das Video auch einen E-Gitarren-Spieler mit ein. Juri Kinderknecht ließ dazu die Gitarre nach der Vorgabe von Görgens erklingen. Am letzten Drehtag werden die beiden jungen Musiker auch wieder von den Ostkreisler Jungs aus Oldendorf unterstützt. Diese hatten für ihn Boxszenen nachgestellt. „Die Zusammenarbeit mit ihm macht total Spaß, und ich freue mich riesig, dass er für diesen Song ein Video dreht. Das ist mein absoluter Lieblingssong von ihm“, sagt Christian Unger von den Ostkreislern. Im Mai des Vorjahres ist er bei einer großen Boxveranstaltung in Oldendorf schon vor 500 begeisterten Zuschauern aufgetreten und hat mit seiner Musik für die entsprechende Stimmung bei dem Boxabend gesorgt. So waren die Ostkreisler Jungs auch schnell bereit, ihrem Freund bei den Dreharbeiten zu helfen.

Insgesamt zogen sich die Dreharbeiten über einen Monat hin. Neben Oldendorf wurde unter anderem auch auf dem Bahnhof Hannover Messe Laatzen und in Hamburg gedreht. Zwischendurch fertigte Görgens immer wieder Detailaufnahmen. Dabei zogen sich einige Dreharbeiten auch eine gefühlte Ewigkeit hin. Beispielsweise so eine kurze Szene wie ein fallendes Blatt erforderte schon enormen Aufwand. „Ohne Subahar Parameswaran, Christian Unger, Georg Raeder, Stefan Greve, Christopher Reich, Elena Töpelmann oder die kompletten Ostkreisler Jungs wären wir aber nie in der Lage gewesen, so ein Video zu drehen“, sagt der Nachwuchsrapper Canun. Am 18. Februar soll das Video auf Youtube erscheinen und mit vielen Clicks hoffen Canun und 2Die auf Aufmerksamkeit durch Plattenfirmen. In Kürze folgt auch ein Release-Auftritt zum kommenden Album, was dann auch kostenlos zum Download bereitgestellt wird.



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