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Ith-Sole-Therme setzt auf Solequalität und will Einzugsradius vergrößern

Ab jetzt wieder selbstbewusst

SALZHEMMENDORF. Argumente, als Badegast in die Ith-Sole-Therme zu kommen, gibt es für Julian Meser, Geschäftsführender Gesellschafter des Bades, viele: So sei das Bad 365 Tage im Jahr geöffnet und jedem Gast werde seine eigene Liege garantiert. Was das Gesundheitsbad aber besonders auszeichne, sei, dass in Salzhemmendorf die zweitstärkste Schwefel-Sole Deutschlands aus der Erde sprudele.

veröffentlicht am 20.07.2018 um 12:03 Uhr
aktualisiert am 20.07.2018 um 16:20 Uhr

„In Salzhemmendorf sprudelt die zweitstärkste Schwefel-Sole Deutschlands aus der Erde“: Julian Meser (Foto), Geschäftsführender Gesellschafter des Bades, zeigt sich selbstbewusst. Foto: joa
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite
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Mit seinen in fünf Gutachten seit 1873 festgestellten Inhaltsstoffen Schwefelwasserstoff, Radium, Jod, Brom, Strontiumverbindungen sowie Chlorkalzium in der radioaktiven, fluoridhaltigen Schwefelsole gilt das Salzhemmendorfer Wasser sogar als Europas qualitativ zweitstärkste Badequelle, erklärt der Themen-Geschäftsführer. Um in Europas gehaltvollster Sole zu planschen, müsste man übrigens weit reisen: Die Top-Sole tritt in Island zutage.

Wurde die Ith-Sole-Therme bis zu ihrer Insolvenz vor allem als Wellness-Bad beworben, wollen die neuen Gesellschafter, die die Therme Anfang des Jahres übernommen haben, künftig verstärkt auf diese Heilkräfte als Alleinstellungsmerkmal der Salzhemmendorfer Schwefelsole setzen: Der Sole von Salzhemmendorf werden natürliche Heilkräfte attestiert; sie wirkt sich positiv bei chronischen Gelenkentzündungen, Muskelverspannungen und Beschwerden des Bewegungsapparats aus. Außerdem kann sie Heilungsprozesse bei Erkrankungen an Haut und Atemwegen positiv beeinflussen.

Und mit diesem wiederentdeckten Selbstbewusstsein, neben allen Wohlfühl-Angeboten ja auch über eine hochkarätige Heilquelle zu verfügen, will die Ith-Sole-Therme derzeit Anstrengungen unternehmen, ihr Einzugsgebiet zu vergrößern. Denn kommen die Badegäste derzeit aus Hameln, Hannover, Hildesheim, Bielefeld sowie Paderborn, hofft man, das Einzugsgebiet künftig vom 50- auf einen 75-Kilometer-Radius vergrößern zu können. Mit Print- und Digitalwerbung dringt Salzhemmendorfs Therme derzeit verstärkt bis in die Räume um Osnabrück, Braunschweig, Göttingen und Kassel vor.

Und auch wenn politisch in Salzhemmendorf keine Bestrebungen mehr bestehen, den offiziellen Heilbad-Status zu erhalten – der Wust an Vorschriften und der finanzielle Aufwand wären für den Flecken zu groß – bemüht sich die Thermenleitung darum, die Krankenkassen für den Therapiebereich im Bad wieder ins Boot zu holen. Früher habe es schon mal eine solche Zertifizierung für die Therme gegeben, so Meser: „Die ist aber vor ein paar Jahren verloren gegangen.“ Sollte man diese Kassen-Zertifizierung für Reha-Maßnahmen und den Therapiebereich bekommen, könne man mehr medizinisches Fachpersonal einstellen – von Physiotherapeuten über Masseure bis zu medizinischen Bademeistern. Was Salzhemmendorf dann wieder zum Heilort-Ruf verhelfen könnte – und das auch ohne offiziellen Bad-Status.



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