weather-image
13°

Premiere: „Sindbad, Sohn des Seefahrers, und seine Freunde“

Überzeugende Darsteller vor farbenprächtiger Kulisse

Osterwald (sto). „Ob Räuber oder böse Geister, am Ende war er der Meister. Rettete uns aus der Gefahr – ja, Sindbad, unser Freund, war für uns da.“ Alle Bewohner der orientalischen Stadt singen mit. Sogar der Sultan stimmt in das Loblied ein. Gepriesen sei der mutige Junge, der ihm Augen und Herz geöffnet hat. Wie er das geschafft hat, war am Wochenende bei der gelungenen und bejubelten Premiere der Aufführung „Sindbad, Sohn des Seefahrers, und seine Freunde“ der Osterwaldbühne zu sehen.

veröffentlicht am 04.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 09:41 Uhr

270_008_5534062_lkcs104_0406.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Die spannende Geschichte trägt zwar Züge aus bekannten Geschichten aus „Tausendundeiner Nacht“, ist jedoch ein eigens für Jung und Alt geschriebenes Bühnenstück und somit absolut familientauglich mit Happy-End-Garantie. Ganz im Sinn der fast 400 Zuschauer, die sich am Samstag von mehr als 40 Laienspielern im Alter von 4 bis 69 Jahren entführen ließen in die atemberaubende Welt des Morgenlandes. Da jede Rolle doppelt besetzt ist, sind es insgesamt 84 Darsteller, die sich von Vorstellung zu Vorstellung abwechseln. Regie führt Christine Gleiss. Die Theaterpädagogin aus Hameln ist auch die Autorin des am Wochenende uraufgeführten Stückes. Bei der Spielleitung wird sie unterstützt von Simone Berg und Solveig Everding. Mit vielen Ideen und Liebe zum Detail hat das gesamte Bühnenteam aus den Reihen vor und hinter den Kulissen eine rundum orientalische Atmosphäre gezaubert, einschließlich der vielen selbst genähten Kostüme.

Bereits am Eingangstor zur Freilicht- und Waldbühne öffnet sich die Tür ins Morgenland. Bunte Teppiche auf dem Fußboden, kleine Lampen an den Bäumen, ein holzgeschnitztes Kamel, ein in Tücher gehüllter Kasten, in den die Teilnahmezettel des obligatorischen Kinderquiz geworfen werden können, und bunte Kugeln machen neugierig auf das, was sonst noch kommt. Und das ist das wunderschöne Bühnenbild mit dem Palast des Sultans, dem orientalischen Basar, einer geheimnisvollen Höhle, einer kleinen Felsenlandschaft, den Beduinenzelten und dem Brunnen.

Wenn sich die Tore des Palastes öffnen, Sultan Harith – bei der Premiere super gespielt von Dirk Kerat (42) – und ihn die Haremsdamen mit einem Bauchtanz und Früchten verwöhnen, wird der Zauber des Orients lebendig. Zur Handlung des Stückes: Das Land des selbstsüchtigen Sultans wird von einem andauernden Wüstensturm heimgesucht, der die ganze Ernte zu vernichten droht und eine Hungersnot heraufbeschwört. Sindbad – bei der Premiere souverän gespielt von Lutz Appold (12) – und seine Freunde entdecken die wahre Ursache des bösartigen Windes und nehmen den Kampf mit den dunklen Mächten der Wüste auf. Ob sie den Kampf gewinnen, ist noch bis zum 9. September zu sehen. Karten können telefonisch vorbestellt werden unter 05153/96069.

Ein Video gibt es am Montag im Internet unter: www.dewezet.de



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?