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Künstler oder Bauern – Hauptsache Garten: Zum ersten Mal zeigen Wallenser und Thüster ihre grünen Schätze

Überraschendes hinterm Haus

Wallensen/Thüste. „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Wir kamen mit dem Verkauf von Getränken, Bratwurst und Kuchen gar nicht hinterher“, war Harald Constabel total überrascht. Erstmals führte der Verein „Dorfkultour“ in Wallensen und Thüste unter dem Motto „Gartenschätze“ einen Tag des offenen Gartens durch. Im Vorfeld war der Vorsitzende Karl-Heinz Grießner etwas enttäuscht, dass aus Ockensen keiner mitmachen wollte. In Wallensen und Thüste waren aber 14 Gartenbesitzer mit dabei – und sollten es nicht bereuen.

veröffentlicht am 04.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:21 Uhr

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In manche Gärten kamen über 300 Besucher und bummelten stundenlang durch Wallensen, Thüste und Hakenrode. Dabei war die Auswahl mehr als vielfältig. Nahezu für jeden Gartengeschmack wurde etwas geboten. Die Auswahl reichte vom Künstlergarten in Thüste bei Familie Flügel über den Bauerngarten bei Familie Stichnothe in Wallensen oder den naturbelassenen Garten der beiden Maler Hetty und Con van Velsen in Wallensen. In jedem Garten gab es dabei Besonderheiten zu entdecken. Einer der Renner waren sicherlich die beiden Wildschweinfrischlinge in Hakenrode, die dort von Reinhart und Christiane Stichweh seit vier Wochen großgezogen werden. Beim Holzmachen hatte Stichweh die Tiere im Wald ohne Muttertier entdeckt und vor dem sicheren Tod bewahrt. Gerade die Kinder zeigten sich von den Wildtieren begeistert. Aber auch der Rest des Gartens hatte einiges zu bieten. Der große Teich, der Erdkeller oder auch der Ofen im Garten zogen viele Blicke auf sich. In diesem Ofen bereitete Stichweh den Braten für die große Abschlussveranstaltung am Ende des Tages im Haus an der Stadtmauer zu.

Einen Ofen hatte auch Mirka Stichnothe zu bieten, in dem sie Zuckerkuchen frisch zubereitete, der bei den Gartenfans reißenden Absatz fand. Neben dem Kuchen zeigten sie sich aber auch von dem Flair des Bauerngartens begeistert, den Mirka Stichnothe mit ihrem Mann Christoph in den letzten Monaten angelegt hatte. Tolle Ideen präsentierte auch Kathrin Rosenberg, die zum Beispiel mit Rostfiguren ihren Garten geschmückt hatte. Naturfreunde kamen bei Familie Batke auf ihre Kosten. Denn die quicklebendigen Laufenten sorgten dort für Vergnügen bei den Besuchern. Tanja Flügel war für den kreativen Part im Garten der Familie Flügel in Thüste verantwortlich. Jeder Besucher konnte sehen, dass der Künstler Friedensreich Hundertwasser sie sehr inspiriert hat.

Insgesamt zog Grießner ein mehr als positives Fazit der Veranstaltung, die auf jeden Fall wiederholt werden soll. Auch eine Pflanzentauschbörse soll dann angeboten werden.gök

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