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Premiere für Winterstück der Osterwaldbühne

Über die Weibsbilder darf gelacht werden

Osterwald (sto). Der Bauch ist zu dick, die Haare sind zu dünn und falsch gefärbt, der Busen ist zu klein, die Ohren sind zu groß, die Strümpfe haben eine Laufmasche. „Hilfe, ich bin nicht schön genug, und anzuziehen habe ich auch nichts!“ Zickenalarm in der Drei-Frauen-Wohngemeinschaft. Und das alles nur, um den Männern zu imponieren. Ob die jungen Frauen ihre typisch weiblichen Probleme und Macken in den Griff bekommen und ihre Verschönerungsbemühungen von Erfolg gekrönt sein werden, wird am Freitag, 26. November, 20 Uhr, bei der Premiere der Komödie „Weibsbilder“ im Spielerheim der Osterwaldbühne verraten.

veröffentlicht am 23.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:21 Uhr

Sina (Carolina Pozo Luna) prüft am Esstisch im Wohnzimmer, ob ihre Beine makellos sind. Kerstin (Frauke Höflich) ist entsetzt. F
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Wie der Titel schon erahnen lässt, ist es kein Stück mit literarischem Tiefgang und Besinnlichkeit. Im Gegensatz zur vergangenen Wintersaison, wo „Das lange Weihnachtsmahl“ von Thornton Wilder präsentiert worden war. Diesmal darf wieder kräftig gelacht werden. „Das war der Wunsch vieler unserer Bühnenstammkunden“, so Frauke Höflich, die in der Rolle der Kerstin zu sehen ist. Mit dem Dreiakter „Weibsbilder“ habe das Bühnenteam den Wunsch nach leichter, lockerer Theaterkost gern erfüllt. Heiterkeit gegen vorweihnachtlichen Stress.

Für die Zuschauer bedeutet das: Einfach Platz nehmen im gemütlichen Spielerheim, Kummer und Sorgen vergessen, lachen und sich berieseln lassen vom weiblichen „Zickenterror“. Das eher kurze Drehbuch der Autorin Claudia Wilke wurde ein wenig umgeschrieben, um die Spieldauer etwas zu verlängern. Einschließlich einer kurzen Pause wird die Aufführung unter der Regie von Sandra Gabriel zwei Stunden dauern. Mit der gleichnamigen Sketch-Comedy der SAT-1-Serie haben die turbulenten Verwicklungen im Spielerheim Osterwald übrigens nichts zu tun.

Trotz aller Fröhlichkeit, die die Osterwalder „Weibsbilder“ den Zuschauern versprechen, gibt es aber doch einen Wermutstropfen – allerdings nur für diejenigen, die sich eigentlich noch Karten vorbestellen wollten. „Alle zehn Vorstellungen sind bereits ausverkauft“, betont Solveig Everding, die Vorsitzende des Bühnenvereins. Die Nachfrage sei so groß, dass eine Warteliste angelegt werden musste. Sollten vorbestellte Karten nicht abgeholt oder zurückgegeben werden, beispielsweise aus Krankheitsgründen, werde diese Liste der Reihenfolge nach berücksichtigt.

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