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Hinter den Kulissen der Osterwaldbühne: das Wintertheater

Über die Treppe ins Studio

OSTERWALD. Wer in der Wintersaison eine Aufführung der Osterwaldbühne besucht, muss eine Stahltreppe erklimmen, um in das gemütliche Studio-Theater zu gelangen. Oben angekommen, führt ein schmaler Gang in das kleine Theater, in dem knapp 80 Zuschauer Platz finden.

veröffentlicht am 28.12.2017 um 17:00 Uhr
aktualisiert am 28.12.2017 um 18:20 Uhr

Jaqueline Neumann wird von Ramona Prüße für ihren Auftritt als „schwangere Anna“ in dem Winterstück „Der Vorname“ geschminkt und frisiert. Foto: sto
Stolte Christiane

Autor

Christiane Stolte Reporterin
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An der Eingangstür werden sie von einigen Mitgliedern des Bühnenvereins begrüßt, denen sie ihre Eintrittskarten vorzeigen und von denen sie ihre Sitzplätze zugewiesen bekommen. Ein bisschen wie im Kino. Besonders aufmerksamen Besuchern entgeht sicher nicht die verschlossene Tür vor dem Bühnenraum. Lustig scheint es drinnen zuzugehen, denn lautes Lachen entweicht dem Raum. Auch Sätze wie „Da muss noch mehr Puder auf die Nase“ oder „Die Perücke sitzt schief“ sind von draußen zu vernehmen. Manche Besucher sind neugierig und würden gern wissen, was drinnen los. Aber keine Chance. Der Raum ist tabu für Fremde. Und das ist gut so, denn ein Blick hinter die Kulissen könnte zu viel von dem verraten, was einen Teil des Theaters ausmacht – nämlich das Geheimnis um die Kunst der Maske. Hinter der Tür nämlich werden die Darsteller vom hauseigenen Bühnenmaskenbildner Thomas Feuersenger und seinem Team mit Schminke, Perücken und allerlei Tricks in Vampire, in Pippi Langstrumpf, in grimmig aussehende Räuber, in biedere Hausfrauen oder in schillernde Persönlichkeiten verwandelt.

Ein seltener Blick durch die offene Tür lüftet dann aber doch des Rätsels Lösung: Hier ist der Schminkraum, im Theaterjargon auch „die Maske“ genannt. Derzeit werden dort die Darsteller für das Winterstück „Der Vorname“ geschminkt und frisiert.

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