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Muss der Fahrplan geändert werden? Ergebnisse der Marktforschung werden derzeit ausgewertet / Ortsrat Bisperode berät

Öffis wollen sich auf veränderte Gegebenheiten einstellen

Bisperode (sto). Welche Konsequenzen hat der demografische Wandel für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)? Wohin fahren die Bürger zum Einkaufen, wenn es im Ort keine Geschäfte gibt? Und auch keinen Arzt und keine Apotheke, wie in Bisperode? Müssen mehr Busse eingesetzt werden, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden? Um das herauszufinden und Antworten auf diese Fragen zu bekommen, hat der Öffi-Nahverkehr Hameln-Pyrmont in Bisperode und einigen umliegenden Dörfern eine stichprobenartige Umfrage durchgeführt.

veröffentlicht am 02.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 04:41 Uhr

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„Die Ergebnisse unserer Marktforschung werden derzeit ausgewertet“, berichtete Öffi-Geschäftsführer Carsten Busse in der jüngsten Sitzung des Ortsrats Bisperode.

In einem persönlichen Gespräch wurden die Bürger unter anderem nach ihrem Alter, ihrem Fahrverhalten und ihren Fahrzielen gefragt.

Damit soll ermittelt werden, ob beide Kriterien – demografischer Wandel und Wegfall der bislang vorhandenen Infrastruktur – eine Änderung des Fahrplans erforderlich machen, eventuell mehrere kleine Busse eingesetzt werden müssen. „Sollte das der Fall sein, werden wir darauf im Fahrplan 2010 reagieren“, betonte Busse.

„Wenn das Ergebnis vorliegt, sollten wir noch einmal darüber reden, um nicht vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden“, appellierte Hartmut Greve (SPD). Busse versprach, zu gegebener Zeit gemeinsam mit dem Ortsrat nach Lösungsansätzen zu suchen.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Verteilung von Ortsratsmitteln. Die Freiwillige Feuerwehr Bisperode hatte um einen Zuschuss für die Trennwände der Zelte für das Pfingstlager gebeten. Die Kosten dafür betragen etwa 250 Euro.

Die Anschaffung werde vom Ortsrat mit 100 Euro bezuschusst, waren sich die Politiker einig.

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