weather-image
17°

96-Präsident bleibt trotz Finanzkrise optimistisch

Haus Harderode (wft). Der Krise mit Optimismus trotzen – das war der Kern der Laienpredigt, die der Unternehmer und Präsident des Bundesligaclubs Hannover 96, Martin Kind, gestern beim Himmelfahrtsgottesdienst im Schlosspark von Haus Harderode hielt.

veröffentlicht am 21.05.2009 um 17:15 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:41 Uhr

Kind
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Haus Harderode (wft). Der Krise mit Optimismus trotzen – das war der Kern der Laienpredigt, die der Unternehmer und Präsident des Bundesligaclubs Hannover 96, Martin Kind, gestern beim Himmelfahrtsgottesdienst im Schlosspark von Haus Harderode hielt. Begleitet von Vogelgezwitscher, der Musik der Gitarrengruppe und des Posaunenchors von Harderode behandelte Kind in seiner Rede vor mehr als 300 Zuhörern aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und deren Zukunft.
 Zur gegenwärtigen Finanzkrise merkte Kind an, dass sie inzwischen auch die Realwirtschaft erreicht habe. Die Ursachen der Krise sieht der 96-Präsident, der vor und nach dem Gottesdienst fleißig Autogramme gab, vor allem in den „hohen Gewinnerwartungen der Unternehmen, insbesondere der Banken“, aber auch im Spekulationsverhalten der Anleger. Es seien teilweise „große Luftblasen“ produziert worden, gefüllt mit „Illusionen und Lügen über Finanzprodukte ohne Inhalt, mit Versprechen von Zinsen und Erträgen“. Diese „Luftblase musste platzen – sie ist geplatzt“. 

 Kritisch setzte sich Kind auch mit der Vorbildfunktion der Eliten in der Gesellschaft auseinander. In der Politik, der Wirtschaft, in der Kultur, im Sport, aber auch in den Medien hätten die Führungseliten diese Vorbildfunktion nicht immer erfüllt. Vor allem den Leistungssportlern wies der Laienprediger eine äußerst hoch zu bewertende Vorbildfunktion zu. Gleichzeitig biete der Sport in den Vereinen die Chance der Integration und des gesellschaftlichen Aufstiegs.
 Natürlich sprach Martin Kind auch das Thema „Hannover 96“ an und bekannte, dass der Verein eine „schwierige Saison“ hinter sich habe, in der noch vor vier Wochen der Abstieg gedroht habe. Das sei nun vorbei und Hannover 96 werde zum achten Mal hintereinander in der höchsten deutschen Liga spielen. Aber Kind meinte auch: „Fußball wird überschätzt; Fußballer und Trainer verdienen zu viel Geld.“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare