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90 Prozent des Energieverbrauchs sollen eingespart werden

Coppenbrügge (sto). Politik und Verwaltung sind sich einig – das 1975 erbaute Hallenbad ist in seinem jetzigen Zustand nicht mehr lange zu erhalten. „Die Heizung ist überaltert, und es wurden erhebliche Schäden im Dachbereich festgestellt“, nannte Hans-Ulrich Peschka einige bauliche Mängel in der Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Coppenbrügge.

veröffentlicht am 22.12.2009 um 14:09 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:41 Uhr

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Coppenbrügge (sto). Politik und Verwaltung sind sich einig – das 1975 erbaute Hallenbad ist in seinem jetzigen Zustand nicht mehr lange zu erhalten. „Die Heizung ist überaltert, und es wurden erhebliche Schäden im Dachbereich festgestellt“, nannte Hans-Ulrich Peschka einige bauliche Mängel in der Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Coppenbrügge. Von der Sanierung soll das angrenzende Freibad energetisch profitieren, deshalb werde eine „große bauliche Lösung“ angestrebt. Bereits im kommenden Jahr soll mit der Sanierung begonnen werden, und zwar saisonbedingt Bad für Bad, um eine Schließung der Bäder wegen Bauarbeiten möglichst zu verhindern.
 Ein Startkapital hatte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander aus EU-Fördermitteln in Höhe von 675 000 Euro vor einigen Wochen bei einem Besuch im Rathaus Coppenbrügge persönlich zugesagt. Die bisher geschätzten Gesamtkosten für die Sanierung werden etwa 1,3 Millionen Euro betragen, hinzu kommen Kosten für die Sanierung des Freibades. „Es wird viel Geld sein, das wir in die Hand nehmen müssen, doch die große Lösung ist die optimale Lösung, um beide Bäder zu erhalten“, sagt Peschka. Weitere Förderanträge seien gestellt. Die derzeit noch nicht feststehende Restsumme soll aus der Gemeindekasse finanziert werden.
 Nach einer Machbarkeitsstudie zur energetischen Sanierung, die in Kooperation mit den Stadtwerken von einem Architektenbüro aus Hannover durchgeführt wurde, soll das Hallenbad im Passivhausstandard saniert werden. Der Passivhausstandard sieht eine Reduzierung des Endenergiebedarfs um mehr als 70 Prozent gegenüber einem Neubau sowie eine Reduzierung um bis zu 90 Prozent gegenüber einem durchschnittlichen Altbaugebäude vor. „Für unsere Bäder bedeutet das eine Energieeinsparung von 90 Prozent“, betont der Gemeindebürgermeister. Durch eine neue Technik, beispielsweise durch den Einbau einer neuen Filteranlage, könnten darüber hinaus auch erhebliche Mengen an Wasser eingespart werden.



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