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Versorgung in Harderode wieder sicher

70 000 Euro für Wasser aus der Schwefelquelle

Harderode. Die Trinkwasserversorgung für Harderode wird seit Jahrzehnten ohne Anschluss an ein Verbundsystem als „Insellösung“ durch zwei örtliche Quellen sichergestellt: Die ganzjährig liefernde „Quelle am Hochbehälter“ und die „Schwefelquelle“, die in niederschlagsarmen Monaten unterstützend zugemischt wird und seltenen Schwefelhauch aus Wasserhähnen in Küche und Bad verströmt.

veröffentlicht am 07.03.2013 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 17:41 Uhr

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Worauf die Harderoder mit Nachdruck gesteigerten Wert legen. Diese besondere Art der Wasserversorgung war in den vergangenen zwei Jahren – aufgrund geringer Niederschläge und Bedenken des Gesundheitsamtes gegenüber der Wasserqualität der Schwefelquelle – ebenso zur besonderen Belastung für die kommunale Kasse geworden (wir berichteten).

„Für den Ortsteil Harderode haben wir einen täglichen Trinkwasserbedarf von etwa 50 bis 60 m³ Wasser“, sagt Jürgen Krückeberg. Auf gerade eben 21 m³ habe sich die Quellschüttung aufgrund witterungsbedingter Trockenheit im vergangenen Jahr reduziert. Der Leiter von Bauamt und Eigenbetrieb der Kommune erinnert daran, wie unter erheblichem Zeit- und ebensolchem Kostenaufwand Wasser mit einem desinfizierten Milchwagen von Bisperode in den Hochbehälter nach Harderode transportiert und umgepumpt werden musste.

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Hameln seien nun mehrere Maßnahmen in die Wege geleitet und umgesetzt worden: Einbau einer UV-Anlage zur Desinfektion bereits im Jahr 2011, dann Neubeschichtung der Wasserkammern in Hochbehälter und Schwefelquelle, Einbau von mehreren Wasserzählern, schließlich der Anschluss der Schwefelquelle an die Trinkwasserversorgung über eine neue Leitung in den Hochbehälter mit zusätzlicher Stromleitung. Die wöchentliche Überwachung durch ein Trinkwasserlabor registriere keinerlei Probleme mit dem Mischungsverhältnis der beiden Quellen. „Mit einem Kostenaufwand der Kommune von rund 70 000 Euro konnte die Trinkwasserversorgung gemäß -verordnung wieder sichergestellt werden“, so Krückeberg, und die Harderoder könnten langfristig auf eine ausreichende Versorgung aus beiden heimischen Quellen bauen. Deren Schüttung liege derzeitig bei 100 m³/Tag.ist

Autarke Trinkwasserversorgung aus lokalen Quellen ist in Harderode nach Problemjahren langfristig sichergestellt.ist



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