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Bund stellt Fördermittel für Sanierung bereit / Bahnsteige werden verbreitert und erhöht

530 000 Euro für den Coppenbrügger Bahnhof

Coppenbrügge (ist). Die Nachricht kam gestern Morgen überraschend, aber sehr willkommen – zunächst per Mail von der Bundestagsabgeordneten Rita Pawelski über die Landtagsabgeordnete Ursula Körtner, dann über den Rathausticker an Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka: Für dringend nötige Sanierungsarbeiten am Coppenbrügger Bahnhof gibt es exakt 533 000 Euro Bundesmittel aus Berlin. „113 000 Euro im laufenden Jahr, 420 000 Euro im Jahr 2013 – das ist eine außerordentlich gute Botschaft, ein zumal in dieser Höhe unerwarteter Geldsegen für unser Vorhaben, den Bahnsteig sicherer, behindertengerecht und fahrgastfreundlicher zu machen“, so Körtner und Peschka. Insgesamt wird, wie gestern aus zuverlässiger Quelle verlautet, heute, spätestens morgen, offiziell vorgestellt, dass der Bund mit einem zusätzlich aufgelegten, sogenannten Infrastrukturbeschleunigungsprogramm im Laufe von 2012 und den Folgejahren etwa eine Milliarde Euro in die Verkehrswege investiert: 600 Millionen Euro in Bundesfern- , 240 Millionen Euro in Bundeswasserstraßen, 100 Millionen Euro in Schienenwege wie den zu Füßen des Ithkopfes. Mit dem Infrastrukturbeschleunigungsprogramm sollen wichtige Projekte mit dringendem Handlungsbedarf unterstützt und gestartet werden.

veröffentlicht am 01.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:21 Uhr

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Dass der Coppenbrügger Bahnhof dringlichst sanierungsbedürftig ist, hatten Gemeindebürgermeister Peschka, Ortsbürgermeisterin Karin Dröge, der Seniorenbeauftragte Horst Wollenberg und die CDU-Abgeordnete Ursula Körtner bereits bei einem Ortstermin im vergangenen Mai (wir berichteten) nicht zum ersten Mal, aber mit besonderem Nachdruck nach einem Unfall festgestellt. Vor gut einem Jahr war eine Seniorin aufgrund der maroden Bahnsteigkante beim Aussteigen aus dem Zug am Coppenbrügger Bahnhof schwer gestürzt und mit Beinbrüchen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

„Ich freue mich sehr, dass Coppenbrügge von den Mitteln des Strukturförderungsprogramms profitieren wird“, so Körtner. Wenn die Region touristisch nach vorn gebracht werden solle, seien Bahnhöfe, an denen man gern, gut und sicher aus- und einsteigen könne, ein ganz wichtiger Faktor, für den sie sich seit langem im Landtag starkmache.

Von ganz besonderem Ausschlag für den unerwarteten Geldsegen von einer üppigen halben Million, so Körtner, sei zweifellos der Einsatz der Dorfgemeinschaft und des Senioren- und Behindertenbeirates – „die nicht lockergelassen haben“ – vor Ort, sowie die Notwendigkeit einer gleichermaßen behinderten- und seniorengerechten wie auch allgemein sicheren Erreichbarkeit des Krankenhauses Lindenbrunn als wichtigem Strukturfaktor in der Region. Maßnahmen zur Verbreiterung und Anhebung der Bahnsteige, so Peschka, seien mit dem zuständigen Management der Bahn bereits im vergangenen Jahr abgesprochen worden und würden nun umgehend umgesetzt werden.



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