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Volksbank im Wesertal beschenkt Vereine in der Region / „Ein viel zu wenig gewürdigtes Ehrenamt“

17 500 Euro für Hospizarbeit

Coppenbrügge. „Fast wie Weihnachten“, lächelt Gisela Vogt, 74 Jahre alt, in Afrika aufgewachsen, wo sie schon von klein auf miterlebt hat, wie man Sterbende begleitet. Seit über 50 Jahren engagiert sie sich in der ehrenamtlichen Hospizarbeit und ist, seit es sie gibt, Leiterin der Hospizgruppe Bückeburg.

veröffentlicht am 21.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:41 Uhr

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Eine so großzügige finanzielle Zuwendung sei schon etwas ganz Besonderes, weiß Agnes Schulze Althoff, Leiterin des Hospizes Bad Münder, und Ingeborg Schumer und Annegret Arndt vom Hospizverein Rinteln sind wie alle anderen Gäste an diesem Nachmittag im Foyer der Coppenbrügger Filiale der Volksbank im Wesertal geradezu überwältigt von der ebenso überraschenden wie willkommenen und seltenen Unterstützung. Kurz vor dem Fest war Bescherung in der Osterstraße; und die Geschenke kamen von jenen, deren Job die Finanzen sind, und sie gingen an die, deren überwiegend ehrenamtliches Engagement eine Herzensangelegenheit ist und die weitestgehend ideell statt finanziell entlohnt werden. Die dennoch sagen: Wir bekommen mehr zurück, als wir investieren und damit nicht Cent und Euro meinen – die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der sieben regionalen Hospizvereine und Hospize. In einer kleinen Feierstunde am Weihnachtsbaum überreichten die Volksbanken Hameln-Stadthagen, Bad Münder, Schaumburg und „im Wesertal“ den Vertreterinnen und Vertretern von sieben Hospizen und Hospizvereinen der Region eine Zuwendung von insgesamt 17 500 Euro. „Wir freuen uns sehr“, so Dietrich Römer (Vorstand Volksbank im Wesertal) zu den elf Gästen von der Hospizgruppe Bückeburg, den Hospizvereinen Hameln, Rinteln, Bad Pyrmont sowie den Hospizen Bad Münder und „Mutter Anselma“ Bad Pyrmont, „dass wir Ihr für unsere Gesellschaft so wichtiges und viel zu wenig gewürdigtes Ehrenamt auf diese Weise anerkennen und Ihnen danken können!“

Jede Volksbank zahlt jährlich in Abhängigkeit von ihrer jeweiligen Bilanzsumme einen Betrag in den „Marketingtopf“ der Bankenarbeitsgemeinschaft, aus dem regionale Marketingmaßnahmen finanziert werden, erläutert Iris Krause.

Ein Überschuss von 16 256 Euro aus diesjährigen Projekten floss an die vier regionalen Volksbanken zurück, wurde auf runde 17 000 Euro erhöht und ermöglichte „die Bescherung der Hospizarbeit“ mit jeweils 2500 Euro pro Einrichtung.ist

Die Gäste der Hospizvereine und Hopize der Region mit Dietrich Römer (li., Vorstand Volksbank im Wesertal), daneben Petra Kallwaß (Prokuristin Volksbank Schaumburg), rechts Iris Krause (Marketing Volksbank im Wesertal).ist

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