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Pro-Cent-Schwimmen unterstützt die Feuerwehr Hohnsen / Auch ohne neuen Rekord herrscht Zufriedenheit

169 Teilnehmer legen insgesamt 439 Kilometer zurück

Coppenbrügge (gro). So euphorisch wie im letzten Jahr gab sich der Vorsitzende Thomas Ende von der DLRG-Ortsgruppe Coppenbrügge am Ende des 9. Pro-Cent-Schwimmens nicht. Die Hoffnung auf erneute Rekorde blieb unerfüllt. Dennoch bezeichnete er das Schwimmen für den guten Zweck und zugunsten eines Vereines im Flecken, diesmal die Feuerwehr Hohnsen, als Erfolg. „23 Vereine haben dieses Jahr teilgenommen. Da fehlen uns aus dem Gemeindegebiet noch 100, aber die kriegen wir auch noch“, sagte Ende.

veröffentlicht am 18.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:21 Uhr

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Insgesamt starteten 169 Teilnehmer und legten 26 342 Bahnen zurück. Das waren eine Strecke von 439 Kilometern und im Durchschnitt pro Schwimmerin und Schwimmer 2597,83 Meter. Der ausgelobte Geldbetrag in Höhe von 2050 Euro wurde dabei um 145,18 überschritten und konnte so in voller Höhe der Feuerwehr Hohnsen durch Joachim Joost von der Sparkasse Weserbergland übergeben werden. Joost bezeichnete das Schwimmen als „tolle Sache“, insbesondere für die Jugend. „Hier unterstützen wir Vereine nicht nur mit Geld. Wir sorgen auch für körperliche Fitness“, sagte Joost.

Absoluter Top-Schwimmer war Thorsten Tammler. Er schwamm insgesamt eine Strecke von 22566,7 Metern. Es habe Spaß gemacht, und er fühle sich gut, sagte er unmittelbar nach Beendigung seiner Ausdauerleistung. Schwimmer sei er eigentlich nicht, eher Langläufer. Wöchentlich starte er zu meist zwei Läufen zu je gut 15 Kilometern. Das habe sicherlich bei dieser Leistung auch geholfen, aber „es muss auch vom Kopf her stimmen. Man muss es wollen, dann klappt das“, meinte er und lobte dabei die besondere Kombination aus Sport und einem guten Zweck. Bei den Damen war Ursula Seipel am erfolgreichsten. Sie legte insgesamt 8133,33 Meter zurück.

Spaß am Schwimmen hatten aber auch die, die nicht solche Topleistungen erbrachten. „Man muss mithelfen“, sagte Ellie Dienst aus Bessingen. „Anstrengend und toll – und ich kann damit helfen“, lautete das Fazit der neun Jahre alten Lena Teichert aus Coppenbrügge. Matthias Achilles und Fred Apostel starteten „in eigener Sache“ für die Feuerwehr Hohnsen. Ihr Beweggrund: „Ganz einfach. Wir müssen uns doch wohl selbst unterstützen.“ Zum ersten Mal dabei waren Hauke Bosch (12 Jahre) und Moritz Munzel (13 Jahre) vom Posaunenchor Harderode. Auch sie gingen mit Begeisterung an den Start – und die wird im nächsten Jahr für sie noch größer werden, denn: 2011 soll ihr Verein von dem 10. Pro-Cent-Schwimmen profitieren.

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Mit Beifall begleitet, legte Thorsten Tammler seine letzten Meter zurück (rechts). Schwimmerinnen und Schwimmer stärkten sich zwischendurch mit Obst.

Fotos: gro

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