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Mehrheitsgruppe im Kreistag will Streckennetz ausbauen

Wo ist Bedarf an Radwegen?

Hameln-Pyrmont. Für den Ausbau des Radwegenetzes im Kreisgebiet und gleichzeitig für eine Attraktivitätssteigerung für den wachsenden Fahrrad-Tourismus will sich die Mehrheitsgruppe im Kreistag starkmachen. Das ist ein Ergebnis der Klausurtagung von SPD und Grünen. Die Verwaltung wurde hinsichtlich einer Radwegeplanung aufgefordert, die Politik darüber zu informieren, welche Radwege sich in der Baulast des Landkreises Hameln-Pyrmont befinden und ob für den Kreis ein aktuelles Radwege-Kataster existiert.

veröffentlicht am 19.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Autor:

von joachim zieseniss
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Nachgegangen werden soll auch der Frage, wo noch zusätzlicher Bedarf an neuen Radwegen zusätzlich zum derzeit bereits existierenden Bestand besteht. Ziel eines Hameln-Pyrmonter Radwegenetzes sollte es nach Ansicht von SPD und Grünen sein, die kreisangehörigen Städte und Gemeinden – und dort auch die Bahnhöfe – „auf möglichst kurzen und direkten Wegen miteinander zu verbinden“, so die Überlegungen zu einer künftigen Radwegeplanung. Einkaufen und Fahrten zur Arbeit mit dem Rad könnten so attraktiver werden. Generell fordert die Mehrheitsgruppe einen Sachstandsbericht über konkrete Bau- und Instandsetzungsmaßnahmen hinsichtlich des Kreis-Radwegenetzes für den Zeitraum bis 2019. Dass ein ausgebautes Radwegenetz nicht nur den Individualverkehr auf zwei Rädern fördert, sondern auch die Attraktivität des Fahrrad-Tourismus in der Region steigern kann, unterstreicht die Mehrheitsgruppe mit folgendem Vorschlag: Danach soll die Verwaltung beauftragt werden, mit den Verkehrsbetrieben Gespräche über Shuttledienste für Fahrradfahrer aufzunehmen. Nach den Vorstellungen der beiden Parteien könnten sich durch solch einen Service einer Nutzung von Gepäckträgern für Fahrräder im ÖPNV-Bereich für viele Pendler aus Ortschaften ohne ÖPNV-Anschluss neue kombinierte Fahrmöglichkeiten zum Einkauf oder zur Arbeit ergeben. Den Nutzern stände dann nach einer Radfahrt zur ÖPNV-Haltestelle und Zwischentour in öffentlichen Verkehrsmitteln an der Zielort-Haltestelle sein Zweirad wieder zur Verfügung, um seinen persönlichen Zielort ansteuern zu können. Damit, so der Antrag von Sozialdemokraten und Grünen, könne der immer mehr zunehmende Pkw-Individualverkehr reduziert werden.joa



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