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„Wir sind stolz auf diese optimale Lösung“

Bodenwerder (dy). Mit einer kleinen Feierstunde wurde gestern offiziell der neue Busbahnhof Im Hagen, der bereits seit Anfang Oktober in Betrieb ist, eingeweiht. Damit ist eine für die Stadt Bodenwerder bedeutsame und große Straßenbaumaßnahme abgeschlossen.

veröffentlicht am 03.11.2009 um 18:50 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:41 Uhr

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Bodenwerder (dy). Mit einer kleinen Feierstunde wurde gestern offiziell der neue Busbahnhof Im Hagen, der bereits seit Anfang Oktober in Betrieb ist, eingeweiht. Damit ist eine für die Stadt Bodenwerder bedeutsame und große Straßenbaumaßnahme abgeschlossen.
 Zwar haben die Arbeiten Im Hagen erst im Juli 2008 begonnen, aber der Ursprung hierfür liegt 20 Jahre zurück, als 1989 in Bodenwerder die Altstadtsanierung begann. „Mit der Fertigstellung dieser Straße Im Hagen und dem Neubau des Omnibusbahnhofes ist auch die Altstadtsanierung zum endgültigen Abschluss gebracht“, erläuterte Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Schmidt den geladenen Gästen und gab einen Überblick über die Kosten.
 Rund 930 000 Euro sind in diesen letzten Bauabschnitt investiert worden. Das Land Niedersachsen hat für den Straßenbau eine Finanzhilfe zur Verbesserung der Verkehrssituation in den Gemeinden von 245 000 Euro gewährt.
 Der Neubau des Busbahnhofes ist zudem von der Niedersächsischen Landesnahverkehrsgesellschaft Hannover mit Mitteln zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs in Höhe von rund 182 000 Euro gefördert worden.
 Außerdem hat der Landkreis Holzminden aus Regionalisierungsmitteln des Bundes eine Zuweisung von rund 82 000 Euro an die Stadt Bodenwerder weitergegeben. Somit verbleiben für die Stadt Bodenwerder 421 000 Euro. „Ohne diese Finanzhilfen hätten wir diese Baumaßnahmen mit eigenen Mitteln nicht finanzieren können“, so Schmidt und betonte, dass diese Mittel aus Rücklagen stammen und keine Kredite aufgenommen werden mussten.
 Der Bürgermeister fügte weiter hinzu, dass im Rahmen dieser Baumaßnahmen auch der Wasserverband Ithbörde/ Weserbergland und e.onWestfalen Weser erhebliche Mittel für die Instandsetzung oder Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen investiert hätten. Sein Lob galt allen beteiligten Firmen, denen er für eine hervorragende Zusammenarbeit dankte. „So eine Großbaustelle über einen Zeitraum von einem Jahr stellt eine Behinderung und Einschränkung für Anwohner, Geschäftsleute und Verkehrsteilnehmer dar“, räumte Schmidt ein und dankte weiter für das Verständnis während der Bauphase. „Wir alle können uns über die gelungene Gestaltung freuen.“ Lange habe der Zustand der Straße Im Hagen der Stadt Sorgen bereitet. Die Straßenführung sei nicht geordnet gewesen, Fußgänger hätten dee Straße nicht gefahrlos überqueren können, Busse hätten keine optimalen Haltestellen gefunden und auch die Kanäle in den Straßen seien defekt gewesen. „Das ist jetzt alles optimal gelöst und wir sind stolz auf diesen gesamten Straßenbereich, den Busbahnhof mit sechs Bushaltestellen und zwei neuen Autoparkplätzen“, sagte der Bürgermeister. Mit scharfer Schere schnitt er gemeinsam mit Landrat Walter Waske symbolisch ein Absperrband durch und gab den Busparkplatz frei.
 In einem von der Jugendfeuerwehr aufgestellten Zelt ließen die Gäste aus Verwaltung, Politik, Unternehmen sowie Geschäftsleute und Anwohner die offizielle Einweihung gesellig ausklingen – ganz nach der Musik der Münchhausen-Musikanten „hell die Gläser klingen“.

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