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Ferienspaßkinder zu Besuch im Kloster

„Wir reisen heute zurück ins Jahr 960“

Kemnade (phi). Ora et labora – bete und arbeite, was dieser lateinische Imperativ früher für die Nonnen des ehemaligen Benediktinerinnenklosters in Kemnade im Alltag bedeutete, das durften die Kinder im Rahmen einer Ferienpassaktion des Vereins Klosterkirche erfahren.

veröffentlicht am 01.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:21 Uhr

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„Wir reisen heute zurück in das Jahr 960, also die Zeit der Klostergründung“, erläuterte Karin Beißner eingangs und startete damit das Projekt 24 Stunden in 24 Minuten, eine Zusammenfassung des Klosterlebens zugeschnitten auf Kinder. Ein Tag im Leben einer Nonne lief damals ziemlich schweigsam ab, stellten die Teilnehmer schnell fest, viele Worte waren nicht gefragt. Neben Beten, Arbeiten und Schlafen blieb aber ohnehin wenig Zeit für Gespräche. Haus-, Wald- und Feldarbeit wollten erledigt sein und beim Essen war jedes Wort ohnehin untersagt. Ganz besonders das Schweigen während der Mahlzeit war eine Herausforderung für die Ferienpasskinder. „Was tun wir denn, wenn Schwester Veronika auch Kirschen möchte?“, fragte Hella Lohrengel, die gemeinsam mit Hans und Karin Beißner die Aktion betreute. Hier war Aufmerksamkeit gefragt: Was könnte mein Nachbar wohl brauchen, soll ich ihm etwas anbieten, vielleicht Brot oder Tee? Denn fragen war nicht erlaubt. Mit erstaunlicher Disziplin meisterten die kleinen Nonnen und Mönche aber auch diese Herausforderung und durften sich schließlich auch kreativen Aufgaben zuwenden. Mit Akribie verzierten sie auf Papier die Anfangsbuchstaben ihrer Namen, ähnlich der schriftlichen Arbeiten früherer Mönche und waren sich einig: ganz schön anstrengend das Klosterleben.

Die Kinder beim Gebet und der schweigenden Mahlzeit.

Foto: phi



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