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Edeka-neukauf macht Hoffnung auf Weiterführung / Vertrag muss noch endverhandelt werden

„Wir finden es gut, dass es hier weitergeht“

Bodenwerder (dy). „Wir finden es sehr gut, dass es hier weitergeht“, sind Adolf und Margot Hahn aus Bodenwerder als treue Stammkunden des Edeka-neukauf-Marktes froh, dass dieses seit über zehn Jahren ansässige stadtnahe Geschäft nun wohl doch nicht geschlossen wird – wie es rund sechs Monate lang befürchtet werden musste.

veröffentlicht am 29.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:41 Uhr

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Als „Weihnachtsgeschenk für unsere Kunden“ hatte Edeka-neukauf im Werbeprospekt angekündigt, dass der Markt in Bodenwerder bleibt und auch 2010 für die Kunden da ist. „Es sind noch keine Verträge unterschrieben, aber wir sehen dem weiteren Verlauf positiv entgegen“, erläutert Peter Verbarg, selbstständiger Einzelhändler der Edeka-neukauf-Geschäfte in Emmerthal und Bodenwerder, auf Anfrage.

Im Sommer hatte die Edeka-Mietvertragsverwaltung in Minden den Mietvertrag mit dem Immobilienbesitzer zum 31. Januar 2010 gekündigt. „Größe und Zustand des Objektes seien nicht mehr zeitgemäß und zukunftsfähig“, hieß es seinerzeit als Begründung. Bezüglich der Renovierung im Innen- und Außenbereich konnte damals zwischen der Edeka und des Objektbesitzers, Immobilienfonds Sarafina Sarl in Luxemburg, keine Einigung erzielt werden. „Jetzt haben wir quasi per Handschlag einen Vertrag abgeschlossen, allerdings müssen noch Endverhandlungen durchgeführt werden“, erklärt Ulf Plath, Geschäftsführer der Edeka in Minden und zuständig für den wirtschaftlichen Bereich. Der Geschäftsführer spricht von einem Mietvertrag auf weitere fünf Jahre für den Markt und auch von „Schönheitsreparaturen und kleineren Investitionen“ die im Laufe des nächsten Jahres geplant seien. Wenn der Vertrag zwischen der Edeka und dem Immobilienfonds Sarafina aus Luxemburg unterzeichnet ist, dann erst wird Verbarg einen neuen Mietvertrag mit der Edeka abschließen.

Die Verantwortlichen gehen jetzt erst einmal davon aus, dass die Struktur des Geschäftes mit Bäcker, der Frischfleischabteilung und dem Postservice erhalten bleibt. Die 15 Mitarbeiter des Lebensmittelmarktes haben Ende August ihre Kündigungen zum 31. Januar erhalten. Peter Verbarg erklärt, dass diese Kündigungen vorerst einmal mündlich zurückgenommen wurden. „Sollten die weiteren Verhandlungen nicht wie erhofft laufen, dann behalten die Kündigungen ihre Gültigkeit“, so der Einzelhändler.

Die Kunden zeigen sich in Gesprächen sehr zufrieden mit dieser hoffnungsvollen Regelung, und auch den Mitarbeitern ist anzumerken, dass sie zuversichtlich sind, ihren Arbeitsplatz zu behalten. Von der Innenstadt ist dieses Geschäft problemlos zu Fuß zu erreichen und für ältere und nicht mehr mobile Bürger ungemein wichtig – die Bedeutung dieses Geschäftes ist auch den Stadtvätern bewusst. „Uns liegt viel daran, dass die innenstadtnahe Versorgung erhalten bleibt, und wo wir können, helfen wir“, betont Fred Burkert als Vertreter von Stadtdirektor Ernst-August Wolf.



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