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Rat beschließt: Stadt Bodenwerder soll im April die Trägerschaft für offene Jugendarbeit übernehmen

„Wir erfinden das Rad doch nicht neu“

Bodenwerder (dy). Wie geht es mit dem Jugendzentrum „Klex“ und dem Kreativzentrum weiter? Vor allem dieses Thema interessierte die knapp zwei Dutzend Zuhörer bei der öffentlichen Ratsitzung des Stadtrates Bodenwerder am Mittwochabend im Parkhotel „Deutsches Haus“. Bis zum Punkt 8 der Tagesordnung mussten sie sich gedulden und dann stand es fest: Auch nach dem 31. März 2013 wird es offene Jugendarbeit in Bodenwerder geben. Einstimmig hat der Rat der Stadt Bodenwerder unter Vorsitz von Bürgermeisterin Elke Perdacher (SPD) beschlossen, dass die Münchhausenstadt ab dem 1. April 2013 die Trägerschaft für die offene Jugendarbeit übernimmt. Bis zum 31. März 2013 soll erst einmal alles weiterlaufen wie bisher, da der Samtgemeinderat Bodenwerder-Polle in seiner Sitzung vor einer Woche die im Sommer fristgerecht ausgesprochene Kündigung der Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder zum Ende des Jahres ausgesetzt hatte (wir berichteten). Jetzt fehlt noch die Entscheidung des Kirchenkreises Holzminden-Bodenwerder. Kommt von Superintendent Ulrich Wöhler die Zustimmung für die Verlängerung und die finanzielle Beteiligung, dann werden die entsprechenden Haushaltsmittel anteilmäßig wie bisher vom Samtgemeinderat zur Verfügung gestellt. Ein neues Konzept soll bis zum 1. April aufgestellt werden.

veröffentlicht am 07.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:21 Uhr

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