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Kostenloses Konzert im Mai in der Kulturmühle Buchhagen

Wiedergeburt der Band Sand

Buchhagen. Ein besonderes Event erwartet Besucher der Kulturmühle am 28. Mai. Bei freiem Eintritt wird dort ab 20 Uhr die Formation Sand auftreten – wenn man so will, die Wiedergeburt einer Band, die sich zwischenzeitlich getrennt hatte. Einlass ist ab 19 Uhr.

veröffentlicht am 11.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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In Deutschland gehören Schubladen zu den stilbildenden Elementen. Künstler, die ihr kreatives Potenzial auf verschiedenen Ebenen ausleben, wirken von daher etwas verwirrend. Die Integrität, hinter Foto- und Filmkamera zu stehen, Holz zu verarbeiten oder andere Berufe auszuüben und später Elektronik-Folk-Rock von der Bühne zu liefern, erscheint vielen suspekt. Aber weshalb soll man nicht mehreres, voneinander Unabhängiges produzieren?

So ist es auch bei der Berliner Formation „Sand“, die aus der Bodenwerderaner Coverband „The Monsters“ hervorgegangen ist. In den 70er Jahren waren die Bandmitglieder nach Berlin gezogen, stießen dort auf den mittlerweile weltbekannten Elektronikmusiker Klaus Schulze, der die Produktion der LP „Golem“ in der damals neuen „Kunstkopfstereofonie“ übernahm. Verschiedene Faktoren führten zur Auflösung der Band, wobei Ludwig Papenberg und Johannes Vester zusammen mit einer Sängerin als Formation „Alu“ weitermachten und auch hier einige Tonträger veröffentlichten. Musikalische Differenzen ließen es zu einem Split kommen. Wenig später bespielte Ludwig Papenberg mit neuen Musikern unter dem Namen „Variété Kontrast“ die Berliner Bühnen, worauf dann auch LP-Produktionen folgten. Als Schlagzeuger war damals Richard Pappik dabei, der später das Schlagzeug bei „Element of Crime“ bediente und heute dort noch spielt.

Ein späteres zufälliges Aufeinandertreffen von Ludwig Papenberg und dem damaligen Keyboarder Christian von der Schulenburg ließ die Idee reifen, Sand wieder aufleben zu lassen. Nach Zusage der weiteren einstigen Mitglieder und Richard Pappik an den Drums wurden die alten Titel wieder ausgegraben, bearbeitet, geprobt und neu aufgelegt. Dem Testgig in Buchhagen sollen weitere Konzerte folgen. red



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