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Thema wird am 12.September beraten

Wie wird die Gertrudiskapelle in Zukunft genutzt?

BODENWERDER. Wird in die Gertrudiskapelle ein „Haus der Kunst Bodenwerder“ einziehen? Oder übt dort bald die Münchhausenspielgruppe? Unter anderem über diese Möglichkeiten wird am 12. September im Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur gesprochen.

veröffentlicht am 11.09.2018 um 16:34 Uhr

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Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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Am 12. September kommt der Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales der Münchhausenstadt zum ersten Mal in diesem Jahr zusammen. Die Tagesordnung ist dafür recht gut gefüllt. Darunter sind nicht nur Punkte, die für Eltern von kleineren Kindern interessant sind (Stichworte Krippenneubau, Betreuungsbedarf und Mittagstisch), auch im kulturellen Bereich gibt es einiges für die Lokalpolitiker zu besprechen.

So steht etwa die „Nachnutzung der Räumlichkeiten der ehemaligen ‚Galerie Corvinius‘ in der Gertrudiskapelle“ auf der Liste für diesen Abend. Aktuell stehen die Räume in der Kapelle leer. Genutzt werden könnten sie aber für die Übungsabende der Münchhausenspielgruppe. Allerdings wären hierfür noch einzelne Umbaumaßnahmen notwendig.

Auch eine Nutzung als „Haus der Kunst Bodenwerder“ nach einem Konzept der Street Art-Künstlerin Mansha Friedrich aus Hannover könnte in Frage kommen. Nach diesem Konzept würde das Haus als Galerie sowie als Ort für Workshops und Begegnungen genutzt werden. Das beinhaltet vier wechselnde Ausstellungen im Jahr. Alle drei Monate würden ein oder zwei Künstler mit ihrer Malerei oder ihren Kunstobjekten vorgestellt werden. Es sollen lokale, regionale sowie Künstler aus der ganzen Welt gezeigt werden. Die Ausstellungen würden in Kooperation mit dem Tourismusbüro der Stadt durchgeführt werden.

Mansha Friedrich ist keine Unbekannte in Bodenwerder und Umgebung. In den vergangenen Jahren ist die Künstlerin bereits beim Streetart-Projekt „Bodenwerder wird bunt“ in Erscheinung getreten, bei dem mehrere Handarbeitsbegeisterte der Stadt mit ihren Wollkreationen farbliche Akzente verliehen haben. Auch durch die Gestaltung der bunten Mehrgenerationenwand am Jugendzentrum Klex und der Verschönerung einer vormals tristen Betonmauer am Pfarrhausgrundstück in Hehlen ist Friedrich bekannt.

Als weitere Themen auf der Tagesordnung stehen die Vorstellung der neuen Kulturbeauftragten der Münchhausenstadt Bodenwerder, Andrea Gerstenberger, und die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2020, in dem der 300. Geburtstag des Barons von Münchhausen gefeiert wird.

Im Themenfeld Kinder/Jugend kommt unter anderem der Neubau einer Krippe am evangelisch-lutherischen Kindergarten im Kälbertal in Bodenwerder zur Sprache. Wie bereits berichtet, gibt es zum Krippenneubau im Kälbertal unterschiedliche Ansichten über die Gestaltung des Baus beziehungsweise dessen Standortes auf dem Gelände. In der Sitzung des Fachausschusses soll über den aktuellen Planungsstand informiert werden.

Des Weiteren wird über die Durchführung einer Elternbefragung zum Betreuungsbedarf der Unter- und Über-Dreijährigen in der Münchhausenstadt gesprochen. Die Verwaltung soll hierfür einen entsprechenden Auftrag bekommen, durch eine Elternbefragung den aktuellen Betreuungsbedarf in der Stadt zu ermitteln.

Darüber hinaus gilt es für die Lokalpolitiker, die Sicherstellung des Mittagsangebotes in der Kindertagesstätte Ahornweg in Bodenwerder zu erörtern. Bisher wird das Mittagstischangebot in der Küche der Kita durch eine Haushaltshilfe zubereitet. Doch unter anderem aufgrund der erweiterten Betreuungsangebote in den vergangenen Jahren reichen die zur Verfügung stehenden Kapazitäten nicht aus. Hier soll Abhilfe geschaffen werden.


Termin: Die Sitzung des Jugend-, Kultur- und Sozialausschusses der Münchhausenstadt beginnt am Mittwoch, 12. September, um 18.30 Uhr im Deutschen Haus in Bodenwerder.



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