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Konzert am ungewöhnlichen Ort: Ariana Burstein und Roberto Legnani im Münchhausen-Museum

Wie eine mediterrane Meeresbrise

Bodenwerder. Das Ambiente: außergewöhnlich. Die Atmosphäre: entspannt. Rund 70 Gäste haben das Duo Ariana Burstein und Roberto Legnani im Münchhausen-Museum bejubelt. Sie sind von überall und weither gekommen, um dem Gitarristen und der Cellistin zu ihrer 20-jährigen Bühnenpräsenz zu gratulieren.

veröffentlicht am 04.04.2016 um 14:04 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Autor:

Carlhermann Schmitt
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„Ich fühlte mich an einen mediterranen Ort versetzt, nahm das Flirren der Luft wahr, mit dem sich die Meeresbrise mit der aufgeheizten Landluft vermischt“, schwärmte ein Besucher.

Egal, ob die beiden keltisch-mystische Musik, italienische Themen, spanische Tänze oder die mit Klängen gemalte Wanderschaft der Israeli durch die Wüste: Das Spiel der beiden Musiker war stets unaufgeregt und harmonisch, sodass sich die Zuhörer voll und ganz dem Erlebnis hingeben konnten, mit dem die Musik Orte, Aktionen und Stimmungen in ihren Köpfen erschuf. Keine störende Effekthascherei, Ariana Burstein und Roberto Legnani waren so gut an ihren Instrumenten, dass sie nichts beweisen mussten. Dennoch gab es einen Kritikpunkt. Manche fanden das Cello zu laut. „Die Gitarre geht dabei etwas unter“, bedauerten sie.

Das Programm war umfangreich – die Musik blieb dabei aber meist getragen. Nur gelegentlich nahmen die beiden etwas Schwung auf, was gleich etwas Befreiendes hatte. Das spürten auch die Gäste, die den „Temperamentsausbruch“ der Musiker gleich mit wesentlich dynamischerem Beifall quittierten. Geradezu für Furore sorgte Ariana Burstein bei der Zugabe. In „Le Chat de Paris“ ließ sie ihr Cello förmlich miauen, was direkt für Szenenbeifall sorgte.

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Im Anschluss an das „zauberhafte Konzert“, wie es mancher der Gäste formuliert hatte, gab es bei Sekt und Canapés viele Glückwünsche für Ariana Burstein und Roberto Legnani gefolgt von der Frage: „Wann kommen Sie wieder?“ So leicht und beseelt das Konzert gewesen war, setzte sich der Abend bei der „After-Show-Party“ im Münchhausenmuseum fort. Die Musiker standen Rede und Antwort, erinnerten sich gemeinsam mit den Gästen an frühere Konzerte und versicherten, ihre Fans auch weiterhin mit inspirierendem Spiel unterhalten zu wollen.

Die Party danach: In lockerer Runde prosten sich Zuschauer und Musiker zu.



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