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Und wer schießt das beste Foto von den blühen Feldern? / Im Mai wird in Ottenstein gefeiert

Wer will Rapsblütenkönigin werden?

Ottenstein. Die Landschaft auf der Ottensteiner Hochebene und im Wesertal erstrahlt jetzt in Rapsgelb. Damit rückt auch das Rapsblütenfest näher, das in diesem Jahr vom Flecken Ottenstein ausgerichtet wird. Gefeiert wird vom 13. bis 15. Mai, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

veröffentlicht am 20.04.2016 um 14:26 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:04 Uhr

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Einer der Höhepunkt wird die Kür der Rapsblütenkönigin sein. Die Damenwelt ab 18 kann sich jetzt bewerben. Unter www.rapsbluetenkoenigin.de ist im Internet das „Stellenangebot“ nachzulesen und die Kontaktaufnahme per E-Mail möglich. Es gibt auch eine Facebook-Seite „Rapsblütenkönigin“. Die Bewerbungen nimmt der Flecken Ottenstein (Breite Straße 67, 31868 Ottenstein) entgegen. Bei Fragen steht Nadine Buss als Königinnen-Patin zur Verfügung.

Im Rahmen des Rapsblütenfestes sind die Bewerberinnen am Samstag, 14. Mai, zu einer Spiel- und Quizrunde im Zelt eingeladen. Jury und Publikum entscheiden, wer die neue Repräsentantin der Hochebene werden soll. Für ihre Auftritte erhält die Siegerin ein maßgeschneidertes Kleid in Rapsgelb, royale Accessoires wie Krönchen und Schärpe und ein rapsgelbes Auto zur freien Benutzung während ihrer Amtszeit. „Es ist ein großer Spaß, als Kandidatin dabei zu sein“, erinnert sich Nadine Buss gern an ihren Bewerbungsauftritt in Ottenstein. Und Janina Eilers, die – wie die meisten ihrer „Kolleginnen“ – bis heute hin und wieder in königlicher Mission unterwegs ist - unterstreicht: „Ich stehe voll und ganz hinter dem Amt der Rapsblütenkönigin. Ich kann jedem Mädchen und jeder Frau raten, sich diese besondere Chancen nicht entgehen zu lassen.“ Drei frühere Rapsblütenköniginnen im Interview:

Welche Eigenschaften sollte eine Rapsblütenkönigin mitbringen?

Botschafterin fürs Rapsöl: Rapsblütenkönigin Madeleine I. mit dem „Gold von der Ottensteiner Hochebene“. Foto: saw

Nadine Buss: Ob 18 oder 48 Jahre – das ist ganz egal. Gesucht wird eine sympathische, selbstbewusste Frau, die als Botschafterin für die Hochebene und das Weserbergland unterwegs sein möchte. Es geht nicht um Schönheit oder Idealmaße, sondern um Charme, Ausstrahlung und natürlich auch darum, über die Region und den Raps gut informiert zu sein.

Isabel Moniac: Heimatliebe und Herzblut für die Hochebene sind sehr wichtig, damit man authentisch rüberkommt. Und man sollte ganz bewusst ausreichend Zeit für dieses Amt einplanen. Denn wenn man möchte, kann man – zumindest von Frühjahr bis Herbst – fast jedes Wochenende unterwegs sein. Spaß an damenhaftem Benehmen und dem Flanieren in einem langen Kleid gehören natürlich auch dazu. Vor allem das huldvolle Winken musste ich ein bisschen üben.

Warum hatten Sie sich beworben?

Janina Eilers: Weil ich überzeugt war und bin von meiner Heimat und von den Menschen, die mein Zuhause ausmachen. Das alles zu repräsentieren, war und ist eine große Ehre für mich.

Isabel Moniac: Ich hatte eine schöne Kindheit inmitten einer wunderbaren Natur und mit vielen Tieren. Gerade der Frühling war und ist einfach wunderbar. Ich erzähle gern davon, dass man sich hier sehr gut erholen kann, bei unseren Dorffesten aber auch die Post abgeht. Und natürlich habe ich mich auch beworben, weil mir meine Schwester Janina quasi vorgelebt hat, wie spannend und abwechslungsreich das Amt sein kann.

Welche Aufgaben warten auf die neue Rapsblütenkönigin?

Nadine Buss: Sie soll schwärmen von ihrer Heimat, und zwar auch vor Fernsehkameras und Journalisten. Auf diversen Festen darf sie Grußworte halten, von der schönen Ottensteiner Hochebene, vom Raps und den Erzeugnissen erzählen, zu denen er verarbeitet wird.

Isabel Moniac: Auftritte auf großen Bühnen, oft gemeinsam mit anderen Königinnen, Blitzlichtgewitter und Interviews gehören zu den typischen Aufgaben. Für viele Menschen, insbesondere Kinder, sind Begegnungen mit einer „echten“ Königin etwas ganz Besonderes. Sie möchten Fotos machen, haben Autogrammwünsche oder möchten ein paar Worte wechseln. Diesen Wünschen mit Lächeln, Freundlichkeit und einem offenen Wesen begegnen zu können, ist wichtig.

An welche Auftritte erinnern Sie sich besonders gern?

Janina Eilers: Ich erinnere mich gern an regionale Veranstaltungen wie die Energiesparmesse in Holzminden, die Dewezet-Sportgala in Hameln, an Schützen- und Zeltfeste. Vor allem aber waren es die auswärtigen Auftritte, die mich quer durch Deutschland und über dessen Grenzen hinausgeführt und für eine Menge Begeisterung und Erfahrung gesorgt haben. Gern denke ich zurück an den Besuch des Bremer Freimarkts, die „Grüne Woche“ in Berlin oder den Besuch beim Präsidenten des Europaparlaments in Brüssel. Während meiner Amtszeit habe ich nicht nur einmalige Eindrücke sammeln dürfen, sondern auch sehr viel für mein weiteres Leben mitnehmen können.

Isabel Moniac: Das unangefochtene Highlight meiner Amtszeit war das Sommerfest der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin. Dort kommt man in lockerer Atmosphäre ins Gespräch mit vielen Prominenten, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Auch ein Empfang bei Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil oder das Hamburger Königinnen-Treffen sind mir in sehr guter Erinnerung. Und das darf man als Königin nicht vergessen: Zu jedem Auftritt muss man ein Fläschchen Rapsöl von der Hochebene mit im Körbchen haben.

Wettbewerb: Wer schießt das schönste Foto?

„Hier blüht euch was!“ – das ist das Motto des Fotowettbewerbs, den der Flecken Ottenstein zum Rapsblütenfest 2016 ausruft. „Gehen Sie auf Fotosafari und senden Sie uns schöne Motive von der Ottensteiner Hochebene“, lautet der Aufruf an alle Profi- und Amateurfotografen ab 16 Jahren. Einsendeschluss ist Samstag, 30. April. Die Bildergalerie wird im Rahmen des Rapsblütenfestes zu sehen sein. Eine Jury und die Festbesucher begutachten die Fotos, die Prämierung erfolgt am Sonntag um 16 Uhr vor großem Publikum. Zu gewinnen gibt es Geld- und Sachpreise. Die detaillierten Teilnahmebedingungen sind auf der Internetseite www.rapsbluetenkoenigin.de nachzulesen, Fragen zum Fotowettbewerb beantwortet Tanja Gellner unter Telefon 05286/229 oder über E-Mail info@ottensteiner-hochebene.de.saw



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