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Die unendlichen Geschichte mit der Straßenbeleuchtung soll Vergangenheit sein

Weil allen Hallern jetzt ein Licht aufgeht

Halle. Zur „unendlichen Geschichte“ ist die Straßenbeleuchtung in Halle längst geworden. Und Bürgermeister Werner Drögemüller musste sicher den Bürgerzorn immer wieder am Telefon in voller Wucht aushalten. Weshalb ihm sein Stellvertreter Axel Munzel in jüngster Ratssitzung auch einmal öffentlich seinen Dank aussprach – verbunden mit dem Wunsch, dass die unterirdischen Muffen „jetzt im Winter auch stärkeren Regen aushalten“.

veröffentlicht am 29.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

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Denn während bei der monatelang dauernden Sanierung der Ortsdurchfahrt an der Kaiserstraße auch gleich eine völlige Erneuerung der Erdverkabelung vorgenommen wurde – rund 38 000 Euro hat man sich diesen Luxus kosten lassen – hatte es in anderen Bezirken des Ortes immer wieder nächtliche Lichtausfälle gegeben. So stimmten Ein- und Ausschaltzeiten nicht, ganze Straßenzüge waren plötzlich im Dunkeln.

„Dreimal mussten wir einen Messwagen für die Fehlersuche holen“, erinnert sich Bürgermeister Drögemüller. Wegen undicht gewordener Erdmuffen waren Straßen aufzureißen, bei Baggerarbeiten während der Sanierung wurden Kabel mit erfasst. Und bei den erforderlichen Straßenbuddeleien fielen dann auch schnell mal bis zu 5000 Euro an Kosten an. Zumal, wenn sich ein Muffen-Problem in der Schulstraße bis ins Neubaugebiet fortsetzte. Derzeit liegt die Gemeinde in Verhandlungen mit der Baufirma zur Schadensübernahme.

Doch diese Serie von Erhellungsproblemen in der Gemeinde Halle soll jetzt ein Ende haben, hofft der Bürgermeister: „Die Ein- und Ausschaltphasen laufen nun fehlerfrei. Wir haben nur noch ein akutes Problem mit einer Leuchte in Hohen Weg.“ Und ist der Fehler behoben, dürfte künftig allen Anliegern in Halle und seinen Ortsteilen nach Anbruch der Dämmerung zuverlässig ein Licht aufgehen – auch wenn sie immer noch auf ihre anteilige Abrechnung warten. Sie können aber schon jetzt die Gewissheit haben, dass ihre insgesamt 264 Laternen energiesparend und umweltfreundlich leuchten, wenn sie leuchten: Ist doch die Umstellung auf LED-Licht in allen Ortsteilen abgeschlossen und mit etwas über 140 000 Euro im Finanzplan geblieben. Laut Drögemüller wartet die Gemeinde jetzt auf rund 25 000 Euro Fördergelder. Ein Wehmutstropfen jedoch bleibt: Die öffentliche Weihnachtsbeleuchtung fehlt in diesem Jahr, weil die alten Anschlüsse nicht mehr den Bestimmungen entsprechen. joa



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