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Konkrete Aussagen zum Ostufer lassen auf sich warten

Was wird aus den Plänen der Chinesen?

BODENWERDER. Wie geht es weiter mit Bodenwerders wohl markantestem Leerstand am Ostufer? Zu Beginn dieses Jahres kam Hoffnung für ein baldiges Ende der Baubrache an der Weser auf, doch noch kann kein Jubel verkündet werden.

veröffentlicht am 21.08.2017 um 14:09 Uhr

Bodenwerders Ostufer nahm eine deutsch-chinesische Delegation als Standort für den Bau eines TCM-gestützten Medical Wellness-Centers in Augenschein. Ein „Ja“ für das Projekt gibt es derzeit aber noch nicht. Foto: wfx
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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In der ersten Februarwoche kam eine chinesische Delegation in die Münchhausenstadt und hatte nach Auskunft von Professor Günter Köhls, dem Leiter der Penzel-Akademie in Heyen, unter anderem auch diesen Plan im Gepäck: Den möglichen Bau einer 500-Betten-Rehaklinik für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) an Bodenwerders Ostufer (wir berichteten). In dem chinesischen Gesundheitszentrum könnten dann Behandlungen mit klassischen chinesischen Medikamenten, mit Akupunktur, Massage, Akupressur, Tuina, T’ai Chi, Qigong und Reflexzonenmassage angeboten werden. Köhls erklärte dazu im Februar, dass der Start des Projektes noch in diesem Jahr sein könnte, weil bei einer Kliniknutzung keine Änderung des Bebauungsplanes am Ostufer nötig würde, und hoffte, bald Konkretes von den Kapitalanlegern aus China zu hören.

Mit freudigen Neuigkeiten kann Matthias Wiemann, der Vertreter von Köhls, auf Nachfrage unserer Zeitung zum Stand der Dinge aber nicht dienen. „Es ist noch nichts beschlossen“, sagt Wiemann und verweist auf langwierige Verhandlungen über Landesgrenzen hinweg. Weitere Informationen mag er zum aktuellen Zeitpunkt nicht geben.

Die Bodenwerderaner werden also wohl noch ein bisschen weiter auf die unfertigen Gebäude am Weserufer schauen müssen und sich fragen, was dort in Zukunft passieren wird.



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