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Fraktion „Zukunft Bodenwerder“ stellt Projekte-Katalog für Förderprogramm vor

Visionen zur Stadtbelebung

Bodenwerder. Bodenwerders Stadtentwicklungs- und Innovationsauschuss hat die Eckpunkte für die künftige Ausrichtung der Innenstadt bereits einvernehmlich formuliert: Gesundheitsversorgung soll ein Eckpfeiler der Wiederbelebung des Stadtzentrums sein. Daneben sollen Leerstände durch die Etablierung eines kleinteiligen regionalen Spezialitätenhandels gefüllt werden. Um die Besucherfrequenz in der Innenstadt wieder zu erhöhen, könnten zudem allgemeine Angebote geschaffen werden, die mehr Menschen – egal ob Einheimische oder Touristen – in den Stadtkern locken. Das wurde als Zielrichtung der zukünftigen Stadtentwicklung in der jüngsten Ratssitzung verkündet.

veröffentlicht am 14.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:55 Uhr

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Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite
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Als Ergänzung zur Projektliste des „Interkommunalen integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes (IEK)“ in der Samtgemeinde Bodenwerder haben Armin W. Engeler und Thorsten Sienk von der Fraktion „Zukunft Bodenwerder“ jetzt Ergänzungen zur Projektliste vorgelegt. Über das Förderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“, so die beiden Politiker, könnten diese Projekte finanziert werden.

Einer der Pläne bezieht sich auf die Leerstände Geitel- nebst angrenzendem Rathsack-Gebäude. Hier, so Sienk und Engeler, könnte ein Gesundheitszentrum entstehen – für das Umland strategisch gut in unmittelbarer Nähe zum Busbahnhof und zu Parkplätzen am Hagen. Dieser „Marktplatz Gesundheit“ soll Leute anziehen, die nach der medizinischen Versorgung vielleicht auch das sonstige Angebot der Stadt in Anspruch nehmen, so die Überlegung. Geschätztes Investitionsvolumen: Rund 2 Millionen Euro.

Ein weiteres Projekt der Fraktion „Zukunft Bodenwerder“: Ein „Marktplatz für regionale Produkte und Unternehmen“. Der, so Engeler und Sienk, könnte im leer stehenden Unger-Gebäude im Unter- und Obergeschoss entstehen. Auch das Haus steht derzeit zun Verkauf. Hier könnten sich Vermarktungsmöglichkeiten für kleinere heimische Betriebe, aber auch für „Echt“-Produkte der Solling-Vogler-Region bieten. Investitionsvolumen: 1 Million Euro.

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  • Th. Sienk
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  • A.W. Engeler
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Als Spiel- und Erlebniswelt für Kinder schlagen die beiden Stadtratspolitiker den Bau eines „Weserkahns“ an der zu sanierenden Weserpromenade vor: Bug und Heck sollten hier aus hochwassersicherem Sandstein silhouettenhaft aufgebaut werden. Darin soll es Klettermöglichkeiten auf gebrauchten Paletten und Spielmöglichkeiten mit Sand und Weserkies geben. Bis auf die Sandsteielemente kann das Innenleben bei Hochwasser in Sicherheit gebracht werden, meinen die Ideengeber. Geschätzes Investitionsvolumen: 30 000 Euro.

Als attraktiven Aussichtspunkt für Bodenwerders Innenstadt kann sich die „Zukunft Bodenwerder“-Fraktion den Stadtturm am Mühlentor vorstellen: Mit einer neuen Treppenanlage im Inneren und mittelalterlichem Helm-Kopf mit umlaufender Balustrade versehen, kann er einen Blick auf Bodenwerder von oben ermöglichen. Investitionsvolumen: 100 000 Euro.

Mit einer „Erlebniswelt Münchhausen“ mit Miniaturfiguren aus Zinn schließt den Projektkatalog der beiden Stadtpolitiker ab. In dieser Erlebniswelt könnten Dioramen Münchhausens Erzählungen darstellen. Mit Bistro mit Außenterrasse soll solch eine Schau ein zusätzlicher Magnet werden: Kosten: 30 000 Euro.

Das Geitel-Gebäude könnte ein Gesundheitszentrum werden.

Der Stadtturm am Mühlentor könnte zum Aussichtsturm ausgebaut werden.

Das Unger-Haus hätte eine Zukunft als „Marktplatz für regionale Produkte“. (Unten) joa



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