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Stiftung Sparkasse Bodenwerder schüttet jährlich rund 30000 Euro für gemeinnützige Projekte aus

Vieles wäre ohne sie nicht möglich

Bodenwerder. Immerhin 25 Jahre alt ist die Stiftung Sparkasse Bodenwerder im Jahr 2012 geworden – und kaum einer hat’s gemerkt. „Genau so sollte es sein“, erklärt Thomas Greef als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes. „In Zeiten knapper Mittel allerorten wäre eine große Feier kein richtiges Signal gewesen.“ So habe man den Stiftungsgeburtstag in den Festakt zur 725-Jahr-Feier der Stadt Bodenwerder integriert – das war’s.

veröffentlicht am 04.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

von sabine weiße
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Gegründet worden war die Stiftung 1987, als sich die Verleihung der Stadtrechte an „Bodos Werder“ zum 700. Mal jährte. Greef: „Die Initiatoren sahen voraus, dass die finanziellen Spielräume der Kommunen immer enger und damit die Möglichkeiten zur Unterstützung gemeinnütziger Projekte immer schwieriger werden würden.“ Wenn aktuell etwa

30000 Euro jährlich an Zinserträgen an Vereine, Kirchengemeinden, Kommunen, Kulturinitiativen als Zuschüsse zur Realisierung einzelner Projekte oder Veranstaltungen ausgeschüttet würden, „dann ernten wir heute die Früchte der strategischen Überlegungen von damals“.

Untrennbar mit der Erfolgsgeschichte der Stiftung seien die Namen Helmut Raabe (zwei Jahrzehnte an der Spitze des Stiftungsvorstandes), Joachim Brünig, Karl-Gerhard Sievers, Herbert Bröckel, Karl-Georg Haase und Carola Wiesbrock verbunden. Drei bis vier Mal pro Jahr treffen sich der dreiköpfige Stiftungsvorstand und das siebenköpfige Kuratorium, um „offen, transparent und fernab parteipolitischer Zwänge“ über die Förderanträge zu diskutieren. „Gefühlte 80 Prozent“ der Antragsteller kämen in den Genuss von Zuwendungen, so Greef. „Wichtig ist, dass ein Eigenanteil geleistet wird. Ansonsten sind wir sehr aufgeschlossen, jeglichen Projekten über die Klippe zu helfen.“ Wie Thomas Greef bei der jüngsten Kuratoriumssitzung im Gasthaus Hoffmeister in Hehlen bilanzierte, wurden während der letzten Wahlperiode von 2008 bis 2012 insgesamt 114 Projekte mit rund 224000 Euro gefördert.

Vorstand und Kuratorium der Stiftung Sparkasse Bodenwerder: Thomas Greef ( von re.) mit Timo Brandt, Andreas Klabunde, Reinhard Grupe, Joachim Lienig, Elke Perdacher und Friedrich-Wilhelm Dornette. Es fehlen Marie-Luise Niegel, Thomas Schädel und Friedrich-Wilhelm Schmidt. saw

Unterstützung erfuhr im vergangenen Jahr etwa das Projekt „Ein Instrument für jedes Kind“ von der Münchhausen-Musikschule, die literarische Vorlesereihe des DRK Kirchbrak und der „Berufsweg-Planer“ der Sparkasse Weserbergland. Ob Münchhausen-Musical, die 725-Jahr-Feier der Stadt Bodenwerder, der Pflastermaler-Wettbewerb, das Lichterfest oder die „Nacht der leisen Töne“ und der Sterntalermarkt: Ohne die Unterstützung der Stiftung wäre manches deutlich schwieriger zu finanzieren, einiges wohl kaum.

Geld floss in 2012 auch in die Renovierung der „Strahlenmadonna“ in der Klosterkirche Kemnade sowie in die Altarrenovierung in der St. Michaeliskirche in Kirchbrak. Zudem konnte der SC Münchhausen ein Trainingstor anschaffen, der Budo-Club Bodenwerder eine neue Judomatte. Für das Jahr 2013 stehen etwa 34000 Euro an Zinserträgen zur Verfügung, die ersten Förderanträge wurden bereits diskutiert und positiv beschieden.

Etwa 50 Prozent der jährlich ausgeschütteten Zinserträge fließen in die Münchhausen-Preisverleihung. „Eine Veranstaltung, die weit über die Grenzen Bodenwerders hinaus Beachtung findet“, wie Thomas Greef unterstreicht. So sei die Nominierung des Entertainers und Fernsehmachers Frank Elstner als Preisträger 2013 auf ein „geradezu sensationelles Medien-Echo“ gestoßen. Ein sehr positives Feedback sei auch für die Laudatorin, die Moderatorin Nazan Eckes („Deutschland sucht den Superstar“) feststellbar. Erstmals habe bei der Pressekonferenz im Rathaus vor einigen Tagen Platznot geherrscht. Und erstmals sei es gelungen, das Ereignis in der bundesweiten Print-Ausgabe der Bild-Zeitung zu platzieren. „Dieser Preis leistet einen wertvollen Beitrag zur Positionierung der Stadt Bodenwerder als Münchhausen-Stadt“, so Greef. Es gehe um eine nachhaltige inhaltliche Verbindung zwischen Bodenwerder und Münchhausen – eine Verbindung, die etwa bei der Rattenfängerstadt Hameln seit Langem bestehe. „Der Münchhausenpreis ist ein Beitrag zum Standort-Marketing.“



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