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Bodenwerders Besucherattraktionen ziehen eine erste Bilanz für den Sommer

Viel Regen – kaum Touristen?

BODENWERDER. Langsam aber sicher neigt sich der Sommer dem Ende zu. Schüler drücken wieder Schulbänke und Touristen fahren nach Hause, raus aus dem Weserbergland. Touristenattraktionen wie die Floßtouren im Weserbergland, die Sommerrodelbahn, das Münchhausen-Museum und die Jugendherberge ziehen nun eine erste Bilanz.

veröffentlicht am 28.08.2017 um 19:02 Uhr

Der Sommer in Bodenwerder war bislang durchwachsen – vorsichtig formuliert. Foto: wfx
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Robin Mai Reporter
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„Ich kann nicht klagen, es ist gut gelaufen“, sagt Carsten Drewes, Veranstalter der Floßtouren in Bodenwerder. Zugegeben, das Wetter sei nicht immer optimal gewesen, aber die Floßtouren seien sowieso wetterunabhängig. Falls es einmal regne, klappe man eben das Dach aus. „Die Touren werden schon Wochen und Monate im Voraus gebucht“, erzählt Drewes. Man habe sogar schon drei bis vier Buchungen für nächstes Jahr. Zusätzlich zu den normalen Floßfahrten könne man in diesem Jahr erstmalig selbst eine Spritztour auf einem Sportboot drehen.

Die Sommerrodelbahn hingegen hat unter dem schlechten Wetter gelitten. „Die Ferien waren stark verregnet, das haben wir an den Besucherzahlen gemerkt“, sagt Carolin Schwiete, Juniorchefin der Sommerrodelbahn. Zwar sei diese Saison kein Vergleich zum vorherigen Sommer, aber man freue sich trotzdem, dass noch so viele gekommen sind. „Uns geht es finanziell gut und auch nächstes Jahr wird die Sommerrodelbahn wieder öffnen“, erklärt Schwiete.

Münchhausen-Museum zählt bislang 10 000 Besucher – die Saison ist aber noch nicht vorbei

Übrigens gibt es seit diesem Jahr auch eine Fotostation auf der Sommerrodelbahn. Rodler können sich dort fotografieren lassen und ihre Bilder später in Form eines Kühlschrankmagneten oder Schlüsselanhängers kaufen. Zwar nicht mit dem Schwung eines Barons auf einer Kanonenkugel, aber dafür solide, geht es für das Münchhausen-Museum voran. „Inzwischen sind zwei Drittel der Saison vorbei und wir haben bereits über 10 000 Besucher aus aller Welt gehabt“, erzählt Werner Koch, Leiter des Münchhausen-Museums. Die Saison laufe ungefähr auf dem gleichen Level wie letztes Jahr. Wirtschaftlich gehe es dem Museum gut. „Wir zeigen, wie der Baron von Münchhausen wirklich gelebt hat, anders als das Musical zum Beispiel“, sagt Koch. So basiere das Museum auf Erkenntnissen von sieben Forschern. Übrigens wolle man demnächst mit den Vorbereitungen für die Feierlichkeiten im Jahr 2020 beginnen. Denn am 11. Mai 2020 wird Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen 300 Jahre alt. Bekanntlich müssen auch Touristen nachts irgendwo schlafen. Für Jugendliche bietet sich in Bodenwerder vor allem die Jugendherberge an. „Es hätte besser laufen können“, sagt ein Sprecher der Jugendherberge über die Besucherzahlen im Sommer. In den Monaten Juni und Juli habe es zirka zehn Prozent weniger Übernachtungen gegeben als im Jahr davor. In dieser Saison haben auch weniger „Radwanderer“ in der Herberge übernachtet. Das schlechte Wetter habe darauf sehr starken Einfluss gehabt, klagen die Verantwortlichen der Jugendherberge.



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