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Traditioneller Weihnachtsball zieht Besucher aus vielen Landkreisen an / Kein Einsatz für Security

Veranstaltung und Abendgarderobe ist Kult

Buchhagen (rbo). Vorsichtiges Auftreten ist angesagt, um nicht auf eines der teilweise bodenlangen Abendkleider zu treten. Und während eine der Tänzerinnen einfach ihre High Heels auszieht, müssen andere ihr Galakleid etwas hochziehen, um tanzen zu können. Festliche Kleidung mit Krawatte und Abendkleid sind obligatorisch, wenn man auf den Weihnachtsball in Buchhagen geht. Und die Tanzfläche ist immer voll, wenn die Band „7beats“ aus Preußisch Oldendorf unter dem Motto „Diese Nacht ist keine stille Nacht“ auf der Bühne steht und die Besucher in Stimmung bringt.

veröffentlicht am 27.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 20:41 Uhr

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Vor 14 Jahren haben die sieben Bandmitglieder sich zusammengefunden. Seit drei Jahren sind sie auch öfter in Buchhagen zu finden. „Wir Künstler finden hier mit der Familie Mittendorf einen perfekten Veranstalter, der mit viel Herzblut die Events ausrichtet“, sagt Frontsänger Daniel Durst, während er sich in einer der kurzen Pausen wieder einmal das Hemd wechseln muss.

Dass es für die für Veranstaltungen dieser Größe erforderlichen Security-Leute keine Probleme gab, ist für Oliver Robertson von der First Class Security Hameln, bei so einer gehobenen Veranstaltung fast schon normal. „Wir sind für die Einlasskontrollen zuständig und sorgen dafür, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden“, sagt der FCSH-Chef. Auch die sich in Bereitschaft haltenden drei Rettungssanitäter vom Deutschen Roten Kreuz in Holzminden waren eigentlich zum Nichtstun verdammt. „Bei so großen Events ist aber eine Bereitschaft vor Ort obligatorisch“, wissen die drei Einsatzkräfte zu berichten. Während die anderen feierten, hielten sie sich bei Wasser und Kaffee in Bereitschaft. Schlechter erging es den fünf Parkplatzeinweisern, die dem regnerischen Wetter ständig ausgesetzt waren. Denn bis Mitternacht kamen immer noch Gäste, um bei diesem Traditionsball dabei zu sein.

Und während die Cocktailbar umlagert ist, lassen sich um Mitternacht mehrere Gäste zum neuen Lebensjahr gratulieren. So auch Monja Witte, die aber ihr genaues Alter nicht verraten will. „Etwas über 30“, sagt sie und liegt damit sicherlich voll im Trend der Feiergemeinde.

Viele der meist aus dem Großraum Hameln-Holzminden kommenden Gäste sind bereits zum wiederholten Male auf dem Weihnachtsball. So hat Konstantin Framke seit 14 Jahren nur einmal den Ball nicht aufsuchen können. „Das ist schon Kult“, sagt der Dachdeckermeister. Zum ersten Mal in Buchhagen sind dagegen Kirsten Scholand und Rüdiger Peter. „Wir hatten nicht erwartet, so viele Arbeitskollegen und Bekannte hier anzutreffen. Es macht riesig Spaß und deshalb werden wir zur Silvesterparty wieder hierher kommen“, haben die beiden Bad Pyrmonter spontan beschlossen.

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