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Gemeinde Heyen verabschiedet Haushaltsplan / „Kleinere Maßnahmen“ am Kindergarten vorgesehen

Unterm Strich die „schwarze Null“

HEYEN. Einstimmig haben die Mitglieder des Rates der Gemeinde Heyen im Verlauf ihrer öffentlichen Sitzung den Haushaltsplan und die Haushaltssatzung einschließlich des Stellenplan für das laufende Jahr verabschiedet. Ebenso widerspruchslos wurde das Investitionsprogramm für den Planungszeitraum 2018 bis 2022 angenommen.

veröffentlicht am 08.03.2019 um 16:54 Uhr

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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Wie Heyens Bürgermeister Michael Zieseniß ausführte, beläuft sich der Ergebnishaushalt 2019 auf insgesamt rund 390 000 Euro und ist in Einnahmen und Aufwendungen ausgeglichen, was der Bürgermeister mit den Worten „er trägt unterm Strich die schwarze Null“ zum Ausdruck brachte. Ebenfalls in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen präsentiert sich der Finanzhaushalt 2019, der sich auf rund 406 000 Euro beläuft. An Auszahlungen für Investitionen sind für dieses Jahr insgesamt 56 500 Euro eingeplant. Unter anderem sieht das Investitionsprogramm für den Vierjahreszeitraum 2019 bis 2022 jeweils 10 000 Euro jährlich, insgesamt also 40 000 Euro vor.

Laut Zieseniß sollen sie „für kleinere Maßnahmen“ am Kindergarten „Kuckucksnest“ bereitstehen. Vorrangig seien damit eventuell notwendig werdende Sanierungs- beziehungsweise Reparaturarbeiten gemeint. Sollten darüber hinaus Gelder für die Heyener Einrichtung zur Kinderbetreuung benötigt werden, so können notfalls Mittel aus der Finanzrücklage der Gemeinde entnommen werden, fügte der Bürgermeister hinzu.

Immerhin sind in diesem „Sparstrumpf“ der Gemeinde zurzeit etwa 100 000 Euro enthalten, wie Michael Zieseniß auf Nachfrage erklärte.

Einen weiteren Ausgabeposten in diesem Jahr stellt das Projekt „Generationenpark II“ dar. Zunächst einmal sind dafür im Investitionsprogramm für dieses Jahr gut 28 000 Euro an Einnahmen veranschlagt, die aus dem Förderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ in das Heyener Gemeindesäckel fließen sollen. Gewissermaßen „übergeordnetes und ausführendes Organ“ für diesen Bereich der Städtebauförderung ist die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle. Bei ihr werden die Zuschussanträge aus dem Samtgemeindegebiet eingereicht, bei ihr kommen die bewilligten Zuschüsse an und von ihr werden sie an die jeweiligen Antragsteller aus den Mitgliedsgemeinden ausgezahlt. Auf Nachfrage aus Reihen der Ratsmitglieder, ob auch tatsächlich in diesem Jahr mit dem Zuschuss gerechnet werden könne, erklärte Michael Zieseniß: „Ich gehe davon aus, dass das Geld in Bodenwerder vorhanden ist.“



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