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Mehrere Schwerverletzte nach Zusammenstoß / Rettungshubschrauber am Samstag im Einsatz

Unfallserie in der Rühler Schweiz

Rühle / Golmbach. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Samstagnachmittag gegen 15.20 Uhr im Bereich Golmbach ereignet. Auf der Landstraße L 580 von Golmbach in Richtung Rühle war zu diesem Zeitpunkt eine 44-jährige Frau mit ihrem voll besetzten Dacia Duster unterwegs Richtung Rühle. Kurz vor der Bergkuppe in einer leichten Rechtskurve kollidierte ihr Fahrzeug aus noch nicht geklärter Ursache mit einem entgegenkommenden Opel. Hierin saßen der 56-jährige Fahrer aus dem Bereich Seelze sowie seine 85-jährige Mutter als Beifahrerin. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurden die jeweils linken Vorderräder aus den Karosserien herausgerissen. Anschließend schleuderten beide Fahrzeuge unkontrolliert über die Fahrbahn und blieben beide auf den Dach liegen.

veröffentlicht am 26.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:21 Uhr

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Autor:

Guido Laßmann
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Da nach den ersten Notrufmeldungen von einer eingeklemmten Person sowie mehreren Verletzten die Rede war, wurde ein Großaufgebot an Feuerwehren und Rettungsdiensten alarmiert. Insgesamt waren sechs Rettungswagen, vier Notärzte (davon ein leitender Notarzt), die Rettungshubschrauber Christoph 4 (Hannover) und Christoph 44 (Göttingen) sowie die Feuerwehren Golmbach, Negenborn und der Rüstwagen der Feuerwehr Stadtoldendorf im Einsatz. Auch der Notfallseelsorger Martin Böker war zur Unfallstelle geeilt, um den Betroffenen beizustehen. Mit dem Verdacht, schwer, eventuell sogar lebensbedrohlich verletzt zu sein, wurden sowohl die 44-jährige Fahrerin des Dusters als auch die 85-jährige Seniorin mit den Rettungshubschraubern in die Unikliniken nach Hannover sowie Göttingen gebracht. Auch die Mitfahrer der 44-Jährigen – ihre beiden jugendlichen Söhne, ein Freund der Beiden sowie der Lebensgefährte der Frau, aber auch der 56-jährige Opel-Fahrer wurden in die Krankenhäuser nach Holzminden sowie nach Höxter gebracht. Bis auf eine Person, die nach ambulanter Untersuchung wieder nach Hause zurück kehren konnte, mussten alle anderen Verletzten im Krankenhaus bleiben.

Beamte der Polizei nahmen ihre Ermittlungen zur Unfallursache auf. Im Verlauf wurde hierzu auch noch ein DEKRA- Sachverständiger hinzugezogen. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die Straße bis in den Abend hinein für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden.

Warum es zu dem schlimmen Unfall kommen konnte, steht derzeit noch nicht fest. Die Ermittlungen laufen, und sowohl die Unfallspuren als auch Zeugenaussagen werden derzeit noch ausgewertet. Die Fahrzeugwracks wurden durch die Polizei sichergestellt. Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen bei rund 30 000 Euro liegen.

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  • Neben Rühles Campingplatz landete der Rettungshubschrauber. gl

Bereits zuvor war am Samstagvormittag nach 11 Uhrder Rettungshubschrauber über Rühle gekreist: Bei einem häuslichen Arbeitsunfall hatte sich ein Senior eine derart schwere Handverletzung zugezogen, dass der Rettungsdienst sowie der Notarzt einen schnellen Transport in die Medizinische Hochschule Hannover für dringend erforderlich hielten. Hierzu forderten sie den dort stationierten Rettungshubschrauber Christoph 4 an. Als Landeplatz war ein Feld neben der Campingplatzzufahrt etwas außerhalb von Rühle gewählt worden. Es gab leichte Behinderungen des Fahrzeugverkehrs in dem Bereich der Zufahrt zum Campingplatz. Während des Hubschraubereinsatzes wurde die Einsatzstelle durch Beamte der Polizeistation Bodenwerder abgesichert.

Ein Motorradunfall mit zwei Bikes ereignete sich dann gegen 13 Uhr in der Rühler Schweiz. Auf der Landstraße L 580 war ein Motorradfahrer in der kurvenreichen Strecke unterwegs, als ein Traktor vor ihm auftauchte. Durch die schmale Fahrbahn blieb wenig Platz für einen Überhohlen. An einer geraden Stelle wollte der Zweiradfahrer an dem Trecker vorbeischauen, ob Gegenverkehr zu sehen sei. Hierzu schwenkte er nach links aus. In diesem Moment kann ihm ebenfalls ein Motoradfahrer mit Sozia entgegen. Es kam zum Zusammenstoß. Beide Motorräder stürzten zu Boden. Die beteiligten Motorradfahrer sowie die Beifahrerin (60, 60, 59 Jahre alt) wurden hierbei nur leicht verletzt, ihre Gefährte waren aber nicht mehr fahrbereit und wurden vom ADAC verladen. Der entstandene Schaden an den Motorrädern wird auf rund 8000 Euro geschätzt. Beamte der Polizei sowie der Rettungsdienst waren hier im Einsatz um die Verletzten zu versorgen sowie den Unfall aufzunehmen.



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