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Camper bringen ihre Wohnwagen vor den Fluten in Sicherheit / Sommerplätze und Bootanleger sind geräumt

Und plötzlich fließt der Fluss direkt vor der Haustür

Bodenwerder/Rühle (rbo). Bei einem kann ein Weseranrainer sicher sein: Meist ein Mal im Jahr führt die Weser Hochwasser. Durch den frühen Schneefall im Dezember des vergangenen Jahres und der Tauperiode der letzten Tage strömen aus jedem kleinen Bach zusätzliche Wassermassen aus Solling und Vogler in die Weser.

veröffentlicht am 09.01.2011 um 19:10 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 09:21 Uhr

Einige Stellplätze auf dem Camping-Platz „Rühler Schweiz“ hat das Wasser schon erreicht.  Foto: rbo
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In Rühle steht die Terrasse des an der Weser gelegenen Café „Wesergarten“ bereits unter Wasser. „Das Gebäude hat aber einen Keller, der geflutet wird, damit das Gebäude durch Auftrieb keinen Schaden nimmt“, weiß Besitzerin Karin Brader.

Beim Campingplatz „Rühler Schweiz“ wird es laut Platzwart Jordan zuerst auf dem neuen Platzgelände bei einem Pegel von 6,20 Meter eng werden. Ansonsten sind die nur im Sommer belegten Plätze von den Campern bereits geräumt. Die platzeigenen Bootanleger sind schon längst „im Trockenen“.

Auch auf dem Campingplatz „Himmelspforte“ in Bodenwerder lässt das Hochwasser noch niemanden in Panik geraten. Nur die Wohnwagen der Saisonplätze müssen aus dem Hochwasserbereich entfernt werden. Aber das ist für das Betreiberehepaar Margot und Klaus Schünemann nichts Ungewöhnliches.

„Die betroffenen Camper werden von uns gegebenenfalls angerufen und schnell sind die ,Häuser auf Rädern‘ auf trockenes Terrain gebracht“, sagt Klaus Schünemann. Sein letzter Kenntnisstand ist ein Wasserpegel von 5,86 Meter in Hannoversch Münden mit steigender Tendenz.

Alleine sind die betroffenen Camper aber nicht. Beim Wohnwagen rausholen hilft sich die große Camperfamilie gegenseitig. Und so zieht ihr Ehemann Michael heute schon das dritte Gefährt mit seinem Allrad-Defender aus der Gefahrenzone, sagt Annemarie Düe. Bernd und Silke Nitschke aus Schöppenstedt und Peter Meinberg aus Schieder helfen dabei.

Zwischenzeitlich sind die Camper am Doktersee in Rinteln über Rundfunk aufgefordert worden, vom Hochwasser betroffene Parzellen zu räumen. Warnungen gehen auch an die Halter von Weidetieren. Die Tiere sind von Hochwasser bedroht. Der Wasserstand sollte deshalb von den Besitzern im Auge gehalten werden, heißt es.



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