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Bodenwerderaner können Haufen heute im Ordnungsamt abgeben

Tüftler überführt Hundehalter

Bodenwerder (dy). Gegen die Verunreinigungen vieler Wege in Bodenwerder und vorrangig entlang der Weserpromenade durch Hundekot hat ein pfiffiger Einwohner jetzt eine Lösung gefunden: einen Exkrementen-Test.

veröffentlicht am 31.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:41 Uhr

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„In einem Analyseverfahren lassen sich die Hinterlassenschaften der Hunde eindeutig dem jeweiligen Tier zuordnen“, erklärt der Tüftler, der seinen Namen vorerst noch nicht in der Zeitung lesen möchte. Sinn dieser Analyse ist es, den Halter des Tieres zu ermitteln und ihn dann für die Beseitigung des Haufens zur Kasse zu bitten.

Wie funktioniert nun das Verfahren? „Ganz einfach“, macht der Erfinder klar. Jeder, der einen Hund bei der zuständigen Behörde angemeldet hat oder neuanmeldet, muss eine frische Kotprobe seines Vierbeiners abgeben. „Erst dann gibt es die Steuernummer für das Tier“, stellt sich der Bodenwerderaner die Handhabung vor. Die Proben werden dann zur Gen-Analyse in ein Labor geschickt und die Daten entsprechend gespeichert.

Untersuchung ist heute kostenlos

Das ist natürlich mit erheblichen Kosten verbunden. Um die Einführung dieses Verfahrens zu erleichtern, sollten Hundebesitzer am heutigen Mittwoch in der Zeit von 10 bis 12.30 Uhr die Chance nutzen, Kotproben im Ordnungsamt Bodenwerder abzugeben. Nur heute ist die Analyse kostenlos.

Jeder, der Hunde-Kot auf öffentlichen oder privaten Flächen vorfindet, kann davon ab sofort Proben entnehmen und diese mit Angabe des Fundortes und der Fundzeit an die zuständige Kommune weiterleiten.

Das Labor kann die Probe dann dem entsprechenden Tier zuordnen, und der Halter muss die Kosten für die Analyse und die Beseitigung der Verunreinigung tragen. „Ich denke, auf diese Art und Weise sollte es uns gelingen, unsere Flächen frei von Hundekot zu halten“, hofft der Erfinder aus Bodenwerder.

„Mir ist es nämlich vollkommen unverständlich, wie die Hundehalter ihre Tier einfach scheißen lassen können; zumal seit Anfang Januar Leinenzwang innerhalb der Ortschaften in der Samtgemeinde besteht. Man merkt doch schließlich, wenn das Tier einen Haufen setzt!“ sagt der Tüftler.



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