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Ausreichend in einwandfreier Qualität

Trinkwasser-Versorgung in Ottenstein, Lichtenhagen und Glesse gesichert

OTTENSTEIN. Jeder Bürger in Ottenstein, Lichtenhagen und Glesse, die Landwirtschaft und ein großer Gewerbebetrieb – sie alle können sich darauf verlassen, jederzeit mit ausreichend und qualitativ einwandfreiem Trinkwasser versorgt zu sein. Auch der Bedarf der Feuerwehren für den effizienten Löscheinsatz im Erstfall ist gedeckt. Selbst in extrem niederschlagsarmen Wochen und Monaten wie den derzeitigen.

veröffentlicht am 07.08.2018 um 16:51 Uhr

Fürs Pressefoto gönnen sich Bürgermeister Manfred Weiner, Uwe Benkendorf, Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke und Bernd Kaussow als Vorsteher des Wasserverbandes ein Glas kühles Wasser. Foto: saw
Sabine Weiße (saw)

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Sabine Weiße Reporterin
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Diesen beruhigenden Sachverhalt öffentlichkeitswirksam zu unterstreichen, das lag den Vertretern des Wasserverbandes Ithbörde/Weserbergland (WVIW), der Stadtwerke Bad Pyrmont und der Kommunal-politik am Herzen. Beim Stehempfang in der angenehm kühlen Diele des „Hauses Klenke“ setzte man mit diesem Statement quasi einen Schlusspunkt unter den im Juli 2017 gestarteten und jüngst abgeschlossenen Bau der Wassertransportleitung vom Hochbehälter Lichtenhagen nach Ottenstein und Glesse.

Auf der Grundlage eines im Juli 2016 über eine Laufzeit von 30 Jahren unterzeichneten Trinkwasserliefervertrages zwischen den Stadtwerken Bad Pyrmont und dem Wasserverband sind annähernd zwei Millionen Euro für die Errichtung der neuen Trinkwasser-Infrastruktur auf der Hochebene investiert worden. Hier gab es Befürchtungen, dass sich die Kapazität der Quellen in Ottenstein und Glesse angesichts höherer Anforderungen durch Gewerbe, Landwirtschaft und Löschwesen erschöpfen könnten. Wie der WVIW-Technikleiter Andreas Hübel erklärte, seien Probebetrieb und Leistungstests erfolgreich verlaufen, so dass man die Bauleistung Mitte Juli habe abnehmen können und damit das Gemeinschaftsprojekt offiziell in Betrieb geht. „In der Spitze können wir 48 Kubikmeter Wasser pro Stunde zur Verfügung stellen“, unterstrich Hübel. „Eine gute Nachricht für den Feuerschutz, die uns ruhiger schlafen lässt“, so Samtgemeindebürgermeisterin und WVIW-Vorstandsmitglied Tanya Warnecke. Für eine komplikationslose Kooperation danke man den Grundstückseigentümern, der Feldmarkinteressentschaft, der Forst sowie dem Landkreis Holzminden, der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle und der Gemeinde Ottenstein. Ab sofort werden die Hochbehälter und die Druckerhöhungsanlagen in Ottenstein und Glesse nicht mehr benötigt. Hübel: „Der Betrieb in diesen vier kleineren Anlagen wird eingestellt. Das senkt Kosten und die Störanfälligkeit des Systems.“ Ausschließlich über den Hochbehälter Lichtenhagen erfolgt die Versorgung der drei Hochebenen-Dörfer.



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