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Musikschule präsentierte als Ergebnis des monatelangen Übens den „Zauberer von Oz“

„Toto muss mal Gassi“

Bodenwerder. Wieder einmal hieß es „Vorhang auf“ im Anbau der Grundschule. Die Schülerinnen und Schüler des Faches „Musik und Theater“ der Musikschule präsentierten das Ergebnis des monatelangen Übens, den „Zauberer von Oz“. Die fast 100-jährige Geschichte von Lyman Frank Baum wurde von Thorsten Muuß und Eva- Maria Hesse-Brockmann für diese Aufführung bearbeitet. Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde waren gekommen, um sich das Stück anzusehen und erlebten zwei Stunden kurzweilige Unterhaltung.

veröffentlicht am 19.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

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Autor:

Karin Beißner
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Ein Sturm trägt die kleine Dorothy (Luna Schubert) zusammen mit ihrem Hund Toto (Merlin Oeler) in das magische Land Oz. Ihre Rückkehr nach Hause kann nur der große Zauberer von Oz (Laura Standke) ermöglichen. Auf dem Weg zu ihm begegnen Dorothy die Vogelscheuche (Charleen Möller), die sich Verstand wünscht, der Zinnmann (Lily Römer), der so gerne ein Herz hätte, und der ängstliche Löwe (Paula de Groot), der sich wünscht, mutig zu sein. Dorothy ist davon überzeugt, dass der Zauberer von Oz auch ihnen helfen kann, und überredet die drei, sie zu begleiten. Aber die Reise ist durch die böse Hexe des Westens (Luzie Mangold) gefahrvoll und nicht einfach. Doch Dorothy hat ja ihre roten Zauberschuhe, die ihr und ihren Gefährten, zusammen mit der guten Hexe Glinda (Lara Vogt), aus allen Gefahren helfen. Im Zauberschloss von Oz bekommen schließlich alle, was sie sich wünschen.

„Die Schauspieler sind nervös“, hatte Eva-Maria Hesse-Brockmann bei der Begrüßung der Gäste gesagt, aber davon war nichts mehr zu spüren, als der Vorhang schließlich aufging. Nun war jedes Kind in seine Rolle geschlüpft und gab vor den von Karl Brockmann gemalten Kulissen sein Bestes. In den fantasievollen Kostümen, in bewährter Weise von Nicole Möller angefertigt, sangen und spielten die Kinder, als ob sie nie etwas anderes getan hätten und ernteten nach jeder Szene den Applaus der Zuschauer. Für eine etwas längere Szenenpause sorgte Merlin, der jüngste Schauspieler. „Toto muss mal kurz Gassi“, verkündete Eva-Maria Hesse-Brockmann. Danach ging es problemlos weiter, und nach einer Stunde – das Zauberschloss in Oz war nun erreicht – hatten sich alle die Pause verdient. Hinter den Kulissen wurde auf den entsetzten Ruf der Vogelscheuche: „Hilfe, mein Kostüm verflüchtigt sich“ schnell noch Hand angelegt, damit das Stroh dort blieb, wo es hingehörte. Schauspieler und Gäste nutzten die Zeit, sich mit Getränken, Kuchen und Würstchen zu stärken, bevor im zweiten Teil den Reisenden die Wünsche in Oz erfüllt wurden und Dorothy nach allen Gefahren schließlich zu Hause in ihrem Bett aufwachte.

Langanhaltender Applaus belohnte die Schauspieler nach getaner Arbeit für ihre Leistungen. Eva-Maria Hesse-Brockmann dankte jedem einzelnen Darsteller und den Helfern mit einer Rose. Neben den oben genannten Kindern spielten noch Lilly Wendenburg, Michel Oeler, Annalena Möller, Lana-Cathleen Herrfurth, Lena Arneke und Emma-Josephine Harzke.

Mit „Es ist nirgends besser als daheim“, den eindringlichen Worten aus dem Theaterstück, verabschiedeten sich die kleinen Schauspieler von den Gästen und gaben dann – ganz Profi – auf den Programmheften Autogramme.



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