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Die Gewinnerin von 2017 ist der Musik treu geblieben

The Voice Kids: Das macht Sofie Thomas heute

HEHLEN. „Ein Leben ohne Musik kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen“, sagt Sofie Thomas. Die heute 13-jährige Hehlenerin hat 2017 im Alter von 11 Jahren als das TV-Format „The Voice Kids“ gewonnen. Seither ist ihr Name wohl für die meisten Holzmindener und auch Hameln-Pyrmonter ein Begriff.

veröffentlicht am 03.01.2019 um 16:11 Uhr
aktualisiert am 03.01.2019 um 17:20 Uhr

Maike Lina Schaper

Autor

Reporterin / Newsdesk zur Autorenseite

In Hameln besucht Sofie das Viktoria-Luise-Gymnasium.

Ihre Begabung für das Singen machte sich schon früh bemerkbar. Bereits im Grundschulalter habe sie ihren Puppen Lieder vorgesungen, erzählt Sofie im Video-Interview auf dewezet.de. Aber nicht irgendwelche Kinderlieder, sondern bereits Arien. „Ich hab das selbst nie so wirklich wahrgenommen, was ich da eigentlich gerade singe“, erinnert sich Sofie. Ihre Mutter habe sie dann gebeten das noch einmal zu singen. Sofies Talent sei also eigentlich schon in ihrem Kinderzimmer von ihrer Mutter entdeckt worden.

Neben dem Singen spielt Sofie auch Geige. Das ist für die 13-Jährige nach wie vor wichtig und sie übt täglich.

Im Video erzählt Sofie, was ihr wichtig ist. Foto: Screenshot

Für ihre Stimme achtet die junge Sängerin darauf, was sie isst. „Ich versuche immer, auf meine Stimme aufzupassen“, erzählt Sofie. „Vor Auftritten weiß ich schon, was ich lieber nicht eine Stunde vorher essen sollte.“ Zum Beispiel Schokolade sei nicht so vorteilhaft. „Ich merke immer selbst, dadurch gleitet meine Stimme einfach nicht so“, sagt sie.

An ihre Zeit bei „The Voice Kids“ kann sich die Hehlenerin auch noch gut erinnern. „Es war einfach nur eine richtig schöne Erfahrung.“ Und sei mal was ganz anderes gewesen, als immer Zuhause zu singen.

In der TV-Show hat sie sich unter anderem mit dem französischen Chanson „Non, je ne regrette rien“ in die Herzen der Jury und des Publikums gesungen. Diese Musikrichtung möge sie einfach und fühle sich damit wohl, erzählt Sofie.

Wohl fühlt sie sich auch, wenn sie von ihrem Bruder David musikalisch begleitet wird. Er besucht wie Sofie die Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover zur Frühförderung für musikalisch Hochbegabte. Sofie besucht sie noch in einer Vorklasse. „Unser Verhältnis ist eigentlich typisch, die kleine nervige Schwester und der große Bruder. Aber ich bin immer dankbar, für das, was er alles für mich macht. Auch mit der Musik. Irgendwie ist es ja schon ein Geschenk, einfach einen Bruder Zuhause nebenan zu haben, mit dem man alles zusammen machen kann“, meint Sofie.




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