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Ergebnis der Fusion: Samtgemeindeverwaltung Bodenwerder-Polle ist neu aufgestellt

Strukturen im Rathaus verschlankt

Bodenwerder-Polle. Es ist eines der Ergebnisse der Fusion zwischen den Samtgemeinden Bodenwerder und Polle. Vor drei Jahren wurde aus den beiden Samtgemeinden die neue Samtgemeinde Bodenwerder-Polle. Der Fusionsprozess, der vor über acht Jahren angestoßen wurde, soll den Menschen vor Ort konkrete Verbesserungen bringen. In Sachen Verwaltung und Administration sind die Verbesserungen jetzt sichtbar. Eine schlankere Verwaltung, die Bürgernähe praktiziert und vor Ort ist, war eines der Ziele der Fusion von Bodenwerder und Polle. Dieses Ziel ist erreicht, die neue Struktur der Samtgemeindeverwaltung steht. Die Standorte der Verwaltung sind die gleichen wie vor der Zusammenführung. Weiterhin ist in Bodenwerder und in Polle die Samtgemeinde vor Ort präsent.

veröffentlicht am 14.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:21 Uhr

Autor:

Frank Müntefering
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Verändert hat sich die Organisationsstruktur der Samtgemeindeverwaltung. Samtgemeindebürgermeister Joachim Lienig, der als Chef der Verwaltung ein Haus mit vier Fachbereichen übernommen hatte, kann jetzt auf ein Verwaltungssystem mit nur noch zwei Fachbereichen blicken. Durch die neue Organisationsstruktur sind Verantwortlichkeiten direkt geregelt, Vertretungen stehen fest, und die zusammenhängenden Bereiche und Themen innerhalb der Verwaltung sind zusammengeführt. Das neue Verwaltungssystem, das jetzt aufgestellt ist, stellt sich sogar noch schlanker dar, als es ursprünglich im Fusionsvertrag vorgesehen war.

Zunächst gab es innerhalb der Samtgemeindeverwaltung die Fachbereiche Zentrales, Finanzen, Bürgerdienste und Bauen. Durch die Fusion sollten aus vier Fachbereichen drei werden. Doch jetzt bestehen nur noch zwei Fachbereiche innerhalb der Verwaltung von Bodenwerder-Polle.

An der Spitze der Verwaltung steht Joachim Lienig. Allgemeiner Vertreter ist Fred Burkert. Als Abwesenheitsvertreter ist Bodenwerders Kämmerer Michael Helmig festgelegt worden. Helmig führt auch einen der beiden Fachbereiche. Unter der Bezeichnung „Zentraler Service“ sind hier der gesamte Finanz- und Haushaltsbereich, die Personal- und internen Dienste sowie die Arbeitsfelder Schule, Jugend, Kultur und die Betreuung der Mitgliedsgemeinden zusammengefasst. Stellvertreterin von Fachbereichsleiter Helmig ist Dorte Effenberger.

Im zweiten Fachbereich sind die Bürgerdienste sowie das Bau- und Ordnungswesen angesiedelt. Hier ist auch die Verantwortung für die Bauhöfe, die Regional- und Ortsentwicklung sowie die Liegenschaften und Ordnungsdienste zu finden. Fachbereichsleiter ist Thomas Steffe, sein Stellvertreter Udo Krause.

Neben den Fachbereichen gibt es in der neuen Verwaltungsstruktur das Büro des Samtgemeindebürgermeisters mit der Zuständigkeit für zentrale Verwaltungsaufgaben, Ratsarbeit sowie Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit. Zudem gibt es eine Stabsstelle für besondere Aufgabenzuweisungen, wo derzeit Wahlen und grundlegende Tourismusangelegenheiten behandelt werden. Die schlanke Struktur der Verwaltung soll nicht nur bei den Personalkosten Verbesserungen bringen, sondern auch in der täglichen Arbeit die Effizienz der Verwaltung zeigen.



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