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„Information hätte besser laufen müssen“

Straßenbaubehörde erntet Kritik zur B 83-Sperrung

HAMELN/BODENWERDER. „Sie reden sich hier um Kopf und Kragen“, empörte sich Tanya Warnecke, die Bürgermeisterin der Samtgemeinde Bodenwerder. Mit den von Dipl. Ing. Uta Weiner-Kohl, der Leiterin des Fachbereichs Planung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln, vorgetragenen Erklärungen zur am Freitag in Kraft tretenden Vollsperrung der B 83 im Bereich Steinmühle ist Warnecke höchst unzufrieden.

veröffentlicht am 17.05.2018 um 15:59 Uhr
aktualisiert am 17.05.2018 um 17:10 Uhr

Im Bereich Steinmühle ist die Bundesstraße 83 ab Freitag gesperrt. An dem Steilhang neben der Straße besteht Gefahr, dass Felsbrocken herabfallen könnten. Foto: wfx
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Ernst August Wolf Reporter

Weiner-Kohl hatte bei der 26. Regionalkonferenz Verkehrsanbindung des Arbeitgeberverbandes der Unternehmen im Weserbergland (AdU) die bis ins Jahr 2011 zurückreichenden Entwicklung dieses Problembereiches skizziert. „Gibt es noch weitere Gutachten? Müssen wir mit neuen kurzfristigen Überraschungen rechnen?“, kritisierte auch AdU-Geschäftsführer Dieter Mefus das Informationsverhalten der Behörde.

Nicht das angrenzende Fauna-Flora-Habitat-Gebiet, noch die seltenen Schmetterlinge oder Uhus seien schuld, so Warnecke, sondern allein die Gefahr für Leib und Leben durch herabfallende Felsbrocken. „Das ist beim Gespräch im Ministerium in Hannover ganz klar geworden“, empörte sie sich Warnecke. „Erst vor 2 1/2 Wochen sind wir von Ihnen über die Maßnahmen informiert worden und hatten gut zu tun, das alles auf den Weg zu bringen. Die Information hätte besser laufen müssen.“



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