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Zum Lichterfest sollen die 36 Parkplätze nutzbar sein / Omnibusbahnhof im September fertig

Stellflächen am Busbahnhof werden gepflastert

Bodenwerder (ul). Der Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofes im Hagen nimmt Gestalt an. Auch in den Sommerferien laufen die Bauarbeiten fristgerecht weiter. Samtgemeindebürgermeister Ernst-August Wolf und der Leiter des Bauamtes der Samtgemeinde, Wolfgang Rux, schauten sich jetzt den Fortschritt der Bauarbeiten vor Ort an.

veröffentlicht am 02.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:21 Uhr

Die 36 Stellflächen für Autos am Zentralen Omnibusbahnhof im Hag
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Derzeit werden die Parkflächen für Autos von der Firma Jens Müller aus Holzminden gepflastert. Pflasterer Klaus Knickelmann verlegt die Betonsteine mit Noppenabstandshalter. Rux: „Sogenannter Schotterrasen, der nicht in die Höhe wächst, kommt zwischen die Steine.“

Stadt zahlt 306 000 Euro

Bis zum Lichterfest am 8. August soll die Zubringerstraße hinter dem Busparkplatz zu den beiden Parkflächen mit insgesamt 36 Stellflächen fertig sein, berichtet Wolf. Der Fußweg der Verbindungsstraße vom Hagen zum Kälbertal ist bereits fertig gepflastert. In Kürze werden auch die Buchten für die sechs Busparkflächen und der dazugehörige Bürgersteig mit den Pilzen als Überdachung in Angriff genommen.

Der Untergrund dafür wird derzeit von Schachtmeister Wolfgang Vogt mit einer Walze verdichtet. Die Kanalabflüsse aus hartem schwarzen Kunststoff mit den Zuläufen zum Hauptabfluss ragen derzeit noch wie kleine Türme aus dem Unterboden hervor. Wolf und Rux staunen über die modernen Bausätze, früher mussten Tiefbauarbeiter diese Zuflüsse mit Betonsteinen kompliziert im Erdreich miteinander verbinden. Heute ersetzt ein fertiger Bausatz aus Kunststoff mit integrierten Zuläufen diese schwere Bauarbeit.

Wolfgang Vogt planiert den Untergrund für den Busbahnhof.
  • Wolfgang Vogt planiert den Untergrund für den Busbahnhof.
Der Fußweg zwischen Hagen und Kälbertal ist schon gepflastert.
  • Der Fußweg zwischen Hagen und Kälbertal ist schon gepflastert.

Anfang bis Mitte September soll der Omnibusbahnhof im Hagen fertiggestellt sein, hoffen Rux und Wolf. Im Baugrund würden übrigens keine wertvollen archäologischen Funde ausgebuddelt, wie Wolf auf Anfrage berichtet. Die Baugrunduntersuchung hatten beratende Ingenieure und Geologen der Firma Dr. Röhrs & Herrmann aus Hildesheim vorgenommen (wir berichteten).

Für den Vollausbau der Straße im Hagen als erster Bauabschnitt waren insgesamt 550 000 Euro Kosten kalkuliert. 245 000 Euro gibt es als Zuwendung vom Land Niedersachsen im Rahmen der Finanzhilfe nach dem Entflechtungsgesetz zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden.

Für den derzeit laufenden zweiten Bauabschnitt mit Parkplätzen, Randbereichen und zentralem Omnibusbahnhof belaufen sich die Gesamtkosten auf 365 000 Euro.

Dafür gibt es eine Zuwendung von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen als Förderung von Investitionen zur Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Höhe von 182 000 Euro.

Auch der Landkreis Holzminden beteiligt sich mit einer Zuwendung in Höhe von 82 000 Euro aus Regionalisierungsmitteln des Bundes für den Öffentlichen Personennahverkehr. Sodass sich die Kosten für den Umbau am Hagen für die Stadt Bodenwerder im ersten Bauabschnitt auf 205 000 Euro und für den zweiten Bauabschnitt auf 101 000 Euro belaufen.



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