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„Chor auf Zeit“ begeistert in der Stadtkirche / Lob für und vom Pianisten Michael Schütz

Standing Ovations für Gospelsänger und Pianist

Bodenwerder. „Das sind schon Profis, und der Pianist ist spitze“, zeigte sich Matthias Eisenberg begeistert von dem Gospel- und Popklavier-Konzert und hat damit ganz sicher die Meinung aller Besucher in der voll besetzten Stadtkirche St. Nicolai wiedergegeben. Unter Leitung von Kreiskantorin Christiane Klein präsentierten die rund 70 Sängerinnen und Sänger des „Gospelchores auf Zeit“ eindrucksvoll und stimmgewaltig Gospels, Vocal-Jazz-Stücke und African Songs.

veröffentlicht am 09.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:21 Uhr

Stimmgewaltig: die Sängerinnen und Sänger des „Gospelchore

Autor:

Edda Dreyer
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Besinnlich bis laut in die Tasten hauend

So begann der Chor mit dem afrikanischen Begrüßungsgesang „Amezaliwa“, bevor sich Michael Schütz an das Klavier setzte. Der 45 Jahre alte Pianist, Komponist, Arrangeur und Dozent für Popmusik aus Tübingen zog die Zuhörer mit seiner Fingerfertigkeit in den Bann, spielte mal besinnlich langsam zum Träumen, wie bei dem Stück „Sentimental Thoughts“, haute in die Tasten bei „All Of You“ und verführte so manchen Zuhörer und Zuschauer zum Mitswingen bei „Fun Time Rag“ oder „Impressions“. Erinnerungen an Frankreich kamen schon bei den ersten Klängen zu dem wunderschön gespielten Stück „Pathétique Third Movement“ auf.

„Wir haben uns erst eineinhalb Stunden vor dem Konzert kennengelernt“, erzählt der bescheiden wirkende Pianist von dem ersten gemeinsamen Auftritt mit den Gospelsängern in der Kirche in Deensen, einen Tag vor dem Konzert in Bodenwerder. Die Verbindung zu Michael Schütz ist durch Christiane Klein entstanden; er war ihr Dozent an der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen. Viel Lob zollte Schütz den Sängerinnen und Sängern und verstand es fantastisch, sich auf den Rhythmus dieses starken Chores einzustellen – trotz Erkältung.

Voller Inbrunst sang der Chor „On the Cross of Calvary“ und jeder Zuhörer glaubte ihnen ihr „Halleluja, Ich bin frei!“ und „Freedom is coming“ – schon ein Ohrwurm – durfte natürlich auf keinen Fall fehlen. Anerkennendes Daumenheben von Christiane Klein zeigte „Gut gemacht!“ Die aufgebauten Podeststufen verlangten den darauf stehenden Gospelsängern viel Gleichgewicht ab, denn kaum eine Zeitungsseite Platz hatte jeder. Umso bewundernswerter, dass Gestik, Mimik und einheitliches Schwingen super klappte. Hochachtung auch für Ingo Stapel, der als Solist vor das Mikrophon trat.

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Eine kleine, aber feine Zugabe für seinen bald drei Jahre alt werdenden Sohn spielte Michael Schütz und aus allen Kehlen in der Stadtkirche erscholl abschließend „Amen!“ Begeistert applaudierte das Publikum und belohnte alle Konzert-Beteiligten zu Recht mit Standig Ovations. Im Oktober beginnt das mittlerweile 16. Projekt „Gospelchor auf Zeit“ und viele wollen wieder dabei sein.

Michael Schütz beeindruckt am Klavier und stimmt sein Spiel perfekt auf die Chorsänger ein.



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