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Änderung soll im Bauausschuss diskutiert werden

SPD will wieder über Pflaster reden

BODENWERDER. Es soll wieder um das „Rumpelpflaster“ in der Fußgängerzone gehen. Genauer gesagt um die „Entfernung des Kopfsteinpflasters in der Innenstadt im Bereich des Wochenmarktes“. Hierfür hat der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Rudolf Hansmann, einen Antrag gestellt. Die Sozialdemokraten wollen in der nächsten Sitzung des Bauausschusses über die Entfernung des Kopfsteinpflasters im Bereich des Wochenmarktes beraten.

veröffentlicht am 04.01.2018 um 14:39 Uhr
aktualisiert am 04.01.2018 um 19:40 Uhr

Das unebene Pflaster in der Innenstadt sogt immer wieder für Unmut in Bodenwerder. Nun will die SPD das Thema erneut aufgreifen. Foto: ms
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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„Da der Altersdurchschnitt in der Stadt immer mehr nach oben steigt, hat sich die SPD-Fraktion für eine Änderung des Pflasters im Bereich des Wochenmarktes entschieden“, heißt es in dem Schreiben. Und weiter: „Das Kopfsteinpflaster sollte entfernt und durch ein begehbares Pflaster ersetzt werden“. Das Bauamt könne sich schon mal um eine Kostenschätzung bemühen.

Über ein „begehbares Pflaster“ wird allerdings schon seit Längerem in der Münchhausenstadt gestritten. Dass besonders ältere Menschen Probleme mit dem Pflaster haben, lässt sich jeden Freitag auf dem Wochenmarkt beobachten und auch Beschwerden über die Unebenheit sind längst bei der Politik eingegangen. Doch wie die bessere „Begehbarkeit“ hergestellt werden soll, darüber herrscht bisher Uneinigkeit. Zuletzt wurde das Pflaster-Thema Anfang vergangenen Jahres im Bauausschuss diskutiert.

Damals wollte die CDU die Holperfugen mit Spezialharz auffüllen lassen. Das wurde allerdings mit den Stimmen von SPD und FDP abgelehnt. Die SPD sah durch eine Verfugung den mittelalterlichen Charakter zerstört und plädierte daher bereits in der damaligen Sitzung dafür, das Pflaster im Marktbereich ganz aufzunehmen und mit ebener Kunststein-Pflasterung neu zu belegen. Auch Hauke Fickert (FDP) sprach sich dafür aus, keine Harzverfugung vorzunehmen, sondern neu verlegen zu lassen.



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