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Partei will Bedarf der Eltern abfragen

SPD: Betreuung für Kleinkinder ist vorrangiges Ziel

Bodenwerder (rom). Die SPD-Fraktion im Stadtrat Bodenwerder will sich verstärkt für den Ausbau der Betreuung für unter Dreijährige einsetzen. Das sagte der Fraktionschef Rudolf Hansmann gestern im Gespräch mit der Dewezet. Um zuvor den Bedarf für die Betreuung ermitteln zu können, kündigte Hansmann „eine Infoveranstaltung nach den Sommerferien“ an. Dabei wolle die SPD dann das Interesse der Eltern an der Betreuung in Erfahrung bringen.

veröffentlicht am 29.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 05:41 Uhr

R. Hansmann
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Die Betreuung der unter Dreijährigen nannte Hansmann „eines der vorrangigen Themen“ sowohl für die Sozialdemokraten als auch für die Stadt Bodenwerder. „Nur so kann es gelingen, junge Familien in Bodenwerder und Umgebung anzusiedeln.“ In Zeiten einer alternden Bevölkerung und im Sinne berufstätiger Eltern „ist daher die Kommune gefordert, so etwas anzubieten“ und auch das notwendige Geld für die Betreuung in die Hand zu nehmen.

Mit den Stimmen der SPD hatte der Sozialausschuss in seiner jüngsten Sitzung die Einrichtung einer altersübergreifenden Gruppe mit fünf Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren im städtischen Kindergarten Bodenwerder empfohlen. Für die baulichen Veränderungen im Kindergarten stehen der Stadt nach vorläufigen Ermittlungen 5000 Euro pro Platz und damit für die geplanten fünf Plätze 25000 Euro vom Land als Förderung zur Verfügung. Rudolf Hansmann brachte gestern auch die ehemalige Schule in Rühle als möglichen Ort einer frühkindlichen Betreuung wieder ins Gespräch. „Der Raum ist da“, sagte Hansmann. Eine Gruppe könne dort untergebracht werden. In der Sitzung des Bauausschusses hatte UWG-Ratsfrau Antje Schomburg diese Idee noch kritisiert. Ihrer Meinung nach sei es Eltern nicht zuzumuten, ihre unter Dreijährigen nach Rühle und die über Dreijährigen in einen Kindergarten nach Bodenwerder zu bringen, bevor sie dann zur Arbeit fahren.

Hansmann zu Ostufer: Verhandlungen laufen

Große Sorgen bereitet dem Fraktionschef der Stadtrats-SPD indes das Thema Ostufer und die Fertigstellung des geplanten Hoteldorfs. Vorrangig ist laut Hansmann, dass die Investoren die zweite Rate über 244 900 Euro für das Bauland an die Stadt zahlen. Diese wird im November fällig. Bleibt die Zahlung aus, reißt das ein Loch in die Stadtkasse. Die UWG hatte bereits angekündigt, einer weiteren Stundung nicht mehr zustimmen zu wollen. Hansmann sagte aber, er sei weiterhin optimistisch und wünsche es sich „von ganzem Herzen“, dass das Hoteldorf noch fertiggestellt werde. Er sagte zudem, dass die Verhandlungen zwischen NBank und Investoren weiterliefen.

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