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„Soll man so einen Preis eigentlich küssen?“

Von Edda Dreyer
Bodenwerder. „Ich weiß gar nicht, ob man so einen Preis küssen muss, ich habe so einen noch nicht bekommen“, sagte Dr. Eckart von Hirschhausen. Nur kurz zuvor hatte er gestern Abend den Münchhausen-Preis aus den Händen von Bodenwerders Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Schmidt entgegen genommen. Und dann brillierte der bisher jüngste Preisträger auf der Bühne im Gasthaus Mittendorf und begeisterte die rund 2000 Besucher.

veröffentlicht am 27.05.2011 um 23:38 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:21 Uhr

Freut sich sichtlich: Dr. Eckart von Hirschhausen reckt den Münc
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Dass Glück das Metier des Mediziners und Kabarettisten ist, das verstand er ausgezeichnet, seinem begeistertem Publikum nahe zu bringen. Anhand selbst geschossener und groß gezeigter Fotos machte er deutlich, wie einfach es manchmal sein kann, zu lachen oder Freude mit anderen zu teilen. „Sie können sich nicht selbst kitzeln, dazu brauchen Sie einen Partner“, sagte der gerade geehrte Preisträger. Und auch die Aussage, dass es viel mehr bewirke, wenn Ärzte ihren Patienten besser zuhörten und weniger Tabletten verschreiben würden, bewertete das Publikum mit tosendem Applaus. #

Schon Münchhausen habe mit seinem Pferd an der Kirchturmspitze auf die globale Erwärmung hingewiesen, ist sich Hirschhausen sicher und die Sache mit der Kanonenkugel sei auch heute noch ein Symbol für die mobile Gesellschaft. Würdig sei er als Preisträger, darin war sich Bettina Tietjen mit allen Anwesenden einig. Und sie fand passende Worte für ihren Talkpartner: „Er ist ein Klugscheißer, Menschenfreund, Humanist, versprüht Lebensfreude, ist unarrogant, freundlich und immer gut gelaunt!“ Die Zusammenarbeit seit zwei Jahren mit ihm mache riesen Spaß und sei toll, sagte Tietjen. Spaß machte auch die Preisverleihung.



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