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Donnerstag wird Christoph Maria Herbst ausgezeichnet

So feierten die Münchhausenpreisträger

BODENWERDER. Nur noch zwei Mal schlafen, dann ist es so weit: Christoph Maria Herbst erhält die bekannte Porzellanfigur, die ihn als Münchhausenpreisträger auszeichnet. Der Schauspieler, wird am Donnerstagabend zum 21. Preisträger gekürt und steht damit in einer Reihe von Comedians, Kabarettisten, Politikern, Autoren, Sängern und Schauspielern, die sich allesamt durch ihr sprachliches Talent qualifiziert haben

veröffentlicht am 24.09.2018 um 18:47 Uhr

Schauspieler Christoph Maria Herbst ist der 21. Münchhausenpreisträger. Foto: dpa
Maike Lina Schaper

Autor

Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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. Diese Kunstfertigkeit bewiesen sie auch an den Abenden der Preisverleihung.

Den jüngsten bunten und launigen Abend hatten die beiden Kabarettisten Dieter Nuhr und Torsten Sträter dem Publikum bei der Preisverleihung in der Gastronomie Mittendorf in Buchhagen beschert. Nuhr, der den Preis 2016 erhielt, freute sich über die Figur, die ihm „am Rande der Erdscheibe“ übergeben wurde. Und Sträter witzelte – verwaisend auf die Münchhausiade mit dem Pferd an der Kirchturmspitze: „Dass der Umgang mit Huftieren hier im Kreis Bodenwerder kritisch zu betrachten ist, wenn auf der Hinfahrt ein Schild ‚Hier Pferdeboxen‘ stand. Ich finde schon Hundekämpfe schlimm.“

Preisträger und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen schenkte 2011 jedem Gast Glück zum Mitnehmen mit seinem Arbeitsbuch „Mein Glück kommt selten allein ...“ und forderte auf: „Schreiben Sie rein, was Ihnen guttut!“

2008 amüsierte sich das Publikum bei der Münchhausenpreisverleihung prächtig, als der Entertainer Jürgen von der Lippe die Auszeichnung der Münchhausenstadt verliehen bekam. Mehr als eine Stunde strapazierte der Bühnenprofi das Zwerchfell seiner Zuhörer mit gekonntem Wortwitz und lästerte über Prominente und Politiker. Auch der Münchhausenpreisträger aus dem Jahr 2000 – der Politiker Norbert Blüm – wurde dabei bedacht. Dieser sei ja bekanntlich inzwischen auch unter die Kabarettisten gegangen, witzelte von der Lippe. Blüms Botschaft, die Renten seien sicher, stehe in bester Tradition zu Münchhausen. Aber auch über Männer, Frauen, Vegetarierinnen, Metasprache und Gynäkomastie philosophierte der Geehrte und brachte das Publikum dazu, sich vor Lachen zu biegen, oder auch mal pikiert die Nase zu rümpfen.

Am kommenden Donnerstag nun will Christoph Maria Herbst herausfinden, was es über den berühmten Baron von Münchhausen – über seine Verknüpfung mit Hans Albers hinaus – noch zu wissen gibt.

Information

Fragen an den Preisträger

Wenn am kommenden Donnerstag der Münchhausenspreis an Christoph Maria Herbst vergeben wird, wird er sich auch Zeit nehmen, die ein oder andere Journalistenfrage zu beantworten. Wir würden gerne wissen, was Sie, unsere Leser, von Christoph Maria Herbst wissen wollen. Fragen, die Ihnen auf den Nägeln brennen, können Sie bis einschließlich Mittwoch per E-Mail an m.schaper@dewezet.de schicken.

Die bekannteste Verknüpfung mit Christoph Maria Herbst ist sicherlich seine Rolle als schwer erträglicher Chef Bernd Stromberg in der gleichnamigen Serie. „Stromberg“ wurde von 2004 bis 2012 gedreht und lief auf dem Fernsehsender Pro Sieben. Der Laudator von Herbst, Moritz Netenjakob, schrieb einige Drehbücher für die Serie. An Netenjakob schätze er – neben den Kochkünsten von dessen Frau – seinen Witz, seine geschliffene Formulierkunst und seine fabulierende Art, wie Herbst im Interview mit unserer Zeitung sagte. Das klingt nach guten Voraussetzungen für eine weitere gelungene Preisverleihung ...



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