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„Sie sagt Papa André und ist wie unsere Tochter“

Bodenwerder (dy). Wie alle kleinen Mädchen liebt Jaroslava die Farbe Rosa und präsentiert sich stolz mit rosa Bluse und ihren neuen Hackenschühchen im Haus der Familie Weber in Bodenwerder. Die am 23. Mai vier Jahre alt werdende Jaroslava aus der Ukraine ist im Krankenhaus Hameln von Dr. Sixtus Allert, Chefarzt für Plastische und Ästetische Chirurgie, schon vier Mal operiert worden (wir berichteten). Allerdings werden noch viele weitere Operationen und Hautverpflanzungen nötig sein, bis Jaroslava erwachsen ist.

veröffentlicht am 15.05.2009 um 14:36 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:41 Uhr

jars
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Bodenwerder (dy). Wie alle kleinen Mädchen liebt Jaroslava die Farbe Rosa und präsentiert sich stolz mit rosa Bluse und ihren neuen Hackenschühchen im Haus der Familie Weber in Bodenwerder. Die am 23. Mai vier Jahre alt werdende Jaroslava aus der Ukraine ist im Krankenhaus Hameln von Dr. Sixtus Allert, Chefarzt für Plastische und Ästetische Chirurgie, schon vier Mal operiert worden (wir berichteten). Allerdings werden noch viele weitere Operationen und Hautverpflanzungen nötig sein, bis Jaroslava erwachsen ist.
 Mit sechs Monaten hat Jaroslava einen Hausbrand überlebt und dabei schwerste Verbrennungen im Gesicht und an den Händen erlitten. Dem Ehepaare André und Tatjana Weber ist es zu verdanken, dass Mutter und Tochter kommen konnten. Seit Anfang Februar leben die beiden bei der Familie Weber.
 „Sie sagt Papa André und ist wie unsere Tochter“, erzählt Tatjana Weber. Ein paar Tage vor der Abfahrt hat sich Petra Krause-Wloch aus Salzhemmendorf, Vorsitzende des Bundesverbandes für Brandverletzte, ein Bild von dem Heilungsprozess gemacht. Der Organisatorin – hierüber läuft auch das Spendenkonto – liegt es sehr am Herzen, dass Jaroslava die Kompressions-Maske und -handschuhe trägt – und zwar 24 Stunden am Tag und dann gut drei Jahre lang.
  Die Familie lebt in einem kleinen Dorf in der Ukraine, 7 bis 8 Stunden entfernt von der Stadt Kiew. Dort gibt es ein Brandzentrum, weiß Tatjana Weber und will versuchen, Kontakt aufzunehmen, um eine weitere Betreuung Jaroslavas dort vor Ort zu sichern. Finanziell braucht die Familie auf jeden Fall weitere Unterstützung, denn der Vater arbeitet als Förster und bekommt rund 120 Euro im Monat. 

 10 000 Euro musste der Bundesverband bereits im Vorfeld an das Krankenhaus Hameln für die Aufenthalts- und Medikamentenkosten überweisen, damit die Botschaft ein Visum ausstellt. Die Ärzte im Krankenhaus haben auf ihr Gehalt verzichtet. „Nach der endgültigen Abrechnung wird nicht mehr viel Geld übrig sein“, weiß die Vorsitzende des Bundesverbandes. Deshalb hoffen alle Beteiligten auf weitere Spenden auf das Sonderkonto des Bundesverbandes für Brandverletzte, Konto-Nummer 806380 bei der Sparkasse Weserbergland, Bankleitzahl 25450110, Stichwort „Jaroslava“.



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